FF Kremsmünster: Schwerer Forstunfall

Am Freitag den 20.01.2017 wurden die Feuerwehren des Pflichtbereiches Kremsmünster um 17:17 Uhr zu einer Personenrettung alarmiert. Laut Einsatzmeldung der Landeswarnzentrale wurde ein Forstunfall gemeldet.

Eine junge Frau ging mit ihrem Hund im Tempeltal in der Ortschaft Schürzendorf spazieren. Die Frau fand dabei am Waldrand eine ansprechbare Person unter einem gefällten Baum und setzte sofort die Rettungskette in Gang.

Bei der eingeklemmten Person handelte es sich um einen Landwirt der den Baum selber fällte. Dabei dürfte der Baum in die falsche Richtung gefallen sein und begrub den Mann. Für die Rettungskräfte gestaltete sich die Anfahrt dahingehend schwer, dass der Einsatzort ca. 500 Meter weit weg von der befestigten Straße befand. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Sanitäter des Roten Kreuzes schon anwesend und leiteten sofort erste Hilfe Maßnahme ein.

Die Person lag mit dem Oberkörper am Boden und der Stamm der ca. 40cm starken Fichte quer über seinen Rücken. Die Person war ansprechbar, aber aufgrund der tiefen Temperaturen unterkühlt. Mit den Hebekissen des Rüst-Kremsmünster wurde der Stamm angehoben und der Mann vorsichtig aus seiner misslichen Lage befreit.

Der anwesende Bereitschaftsarzt und der Notarzt bereiteten anschließend die Person, die unbestimmten Grades Verletzt wurde, für den Transport ins Spital vor.

Der Landwirt hatte großes Glück, dass die Spaziergeherin mit ihrem Hund in der Nähe war und die Rettungskräfte alarmierte. Wie lange der Mann schon unter den Baum gelegen ist, ist nicht bekannt.

Quelle: FF Kremsmünster, BM Haider Georg

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