FF Krems: Auto in Donau, Lenker konnte nur noch tot geborgen werden Auto in Donau │ © BFKDO Krems / Christian Loibenböck

FF Krems: Auto in Donau, Lenker konnte nur noch tot geborgen werden

Zu einem tragischen Verkehrsunfall ist es am Freitagnachmittag, 24.04.2026, im Stadtgebiet von Krems gekommen. Ein Mann stürzte mit seinem Auto in die Donau. Das Fahrzeug wurde abgetrieben und sank, der Lenker konnte nur noch tot geborgen werden. Der aufwändige Einsatz dauerte mehr als fünf Stunden.

Passanten bemerkten den Unfall und versuchten, den Mann aus dem Auto zu ziehen. Doch das Fahrzeug wurde von der Strömung abgetrieben und ging nach etwa einhundert Metern unter. Die Freiwilligen Feuerwehren Krems, Mautern und Palt wurden kurz nach 17.00 Uhr alarmiert und rückten auf beiden Seiten der Donau mit etwa 90 Einsatzkräften, 13 Fahrzeugen und vier Booten aus. Darüber hinaus beteiligten sich der ÖAMTC-Notarzthubschrauber „Christophorus 2“, ein Polizeihubschrauber, ein Boot der Wasserrettung, ein Boot der Schifffahrtsaufsicht sowie Drohnenpiloten der Feuerwehr und Polizei an der Suche.

Nach etwa eineinhalb Stunden konnte das Fahrzeug mittels Sonar in einer Tiefe von sechs Metern lokalisiert werden. Feuerwehrtaucher des Landesfeuerwehrkommandos und Mitglieder der Wasserrettung bargen zunächst den Leichnam, danach wurde das Fahrzeug mithilfe von Hebekissen an die Wasseroberfläche und einer Seilwinde zurück ans Ufer gezogen. Zusätzlich wurde ein Motorrad geborgen, das schon länger am Grund der Donau gelegen haben dürfte.

Gegen 22.30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte einrücken. Warum der Mann mit seinem Auto in die Donau stürzte, ist unklar. Der Unfall ereignete sich in der Nähe eines Kreisverkehrs. In Summe waren mit Feuerwehr, Polizei, Rotem Kreuz, Wasserrettung, Schifffahrtsaufsicht, Arbeiter-Samariter-Bund und Notruf Niederösterreich etwa 130 Personen im Einsatz.

Quelle: FF Krems, Mag. Gernot Rohrhofer, BFJUR

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