HFW Villach: Gefährlicher Kohlenmonoxidaustritt, 2 Personen verletzt Gefährlicher Kohlenmonoxidaustritt │ © HFW Villach

HFW Villach: Gefährlicher Kohlenmonoxidaustritt, 2 Personen verletzt

Kurz vor 6:00 Uhr morgens meldete das Rote Kreuz der Feuerwehrleitstelle Villach, dass sich bewusstlose Personen in einer komisch riechenden Wohnung im Stadtteil Lind befinden solle.

Sofort wurden die Hauptfeuerwache Villach und die Freiwillige Feuerwehr Vassach mit dem Stichwort „Gasaustritt Person in Gefahr“ alarmiert.

Nach Eintreffen des ersten Tanklöschfahrzeuges der Hauptfeuerwache wurde nach kurzer Erkundung ein Atemschutztrupp zur Personenrettung in das Gebäude entsandt. In einer sogenannten Crashrettung wurden ein Kleinkind und eine Frau unverzüglich aus der Wohnung gerettet und dem Notarztteam des Roten Kreuzes übergeben. Diese führten sofort die Erstversorgung durch und verbrachten die Patienten in den Schockraum des LKH Villach.

Kohlenmonoxid gemessen

Die Mehrgasmessgeräte zeigten eine sehr hohe, gefährliche Kohlenmonoxid (CO) Konzentration in der Wohnung an.

Daraufhin wurde durch den Zugskommandanten der Hauptfeuerwache die sofortige Evakuierung des Gebäudes angeordnet.

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Nach der Evakuierung der restlichen 13 Bewohnern und einer Katze, wurde das gesamte Gebäude mittels den Mehrgasmessgeräten auf weitere gefährliche CO2 Konzentration untersucht. In der Tiefgarage im Bereich des Heizraumes konnten noch höhere CO-Werte festgestellt werden.

Da sich dort auch ein Pellets-Lagerraum befand, war davon auszugehen, dass sich dort die Ursache für die hohen Messwerte befindet.

Pellets abgesaugt

Durch den Einsatzleiter HBI Harald Geissler wurde über die Leitstelle eine Spezialfirma angefordert, welche mit einem Saugwagen die schadhaften Pellets aus dem Lagerraum absaugen kann. Die Absaugung selbst musste durch die Atemschutzträger der Feuerwehr durchgeführt werden. In diesem Zuge wurde ein Schwelbrand im Lagerraum festgestellt. Parallel dazu wurden das Gebäude und die Tiefgarage permanent mittels Hochleistungslüftern belüftet, so HBI Geissler Harald weiter.

Die genaue Ursache wird derzeit durch die Kriminalpolizei Villach und einen Sachverständigen der Brandverhütungsstelle erhoben.

Derzeit 11:00 Uhr vormittags ist der Einsatz der Feuerwehr noch im Gange.

Im Einsatz stehen die Hauptfeuerwache Villach mit 30 Mann und 6 Fahrzeugen sowie die FF Vassach, dem Roten Kreuz und die Polizei! 

Quelle: HFW Villach

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