LM Martin Stauder Vollbrand einer Kfz-Werkstatt verhindert

FF Brunn am Gebirge: Vollbrand einer Kfz-Werkstatt verhindert

Aufmerksame Anrainer alarmieren Feuerwehr

Kurz nach Mittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge am 08.02.2019 mittels Sirene und Personenrufempfänger zu einem Lagerhallenbrand in die Franz Schubert-Straße alarmiert. Bereits wenige Augenblicke später konnte ein vollbesetztes Hilfeleistungsfahrzeug zur angegebenen Einsatzadresse ausrücken.

Während der Anfahrt informierte der Disponent der Bezirksalarmzentrale Mödling den Einsatzleiter, dass es mehrere Anzeiger gab welche unterschiedliche Ortsangaben machten und sich die Einsatzstelle auch in der Jakob Fuchs-Gasse befinden könnte, was sich danach auch bestätigte.

Beim Eintreffen traten dichter Rauch sowie Flammen aus der Halle einer Kfz-Werkstatt. Umgehend wurden zwei C-Rohre vorbereitet. Da zu diesem Zeitpunkt in der Werkstatt kein Betrieb herrschte und alle Türen und Tore versperrt waren, verschaffte sich der Atemschutztrupp gewaltsam, mittels Akkuspreizer, über ein Garagentor Zugang zur Halle. Kurze Zeit später konnte der Brand im Bereich einer Werkbank lokalisiert werden. Zwischenzeitlich wurde das Dach von außen gekühlt, um ein Übergreifen der Flammen auf die Dachkonstruktion zu verhindern. Von der Mannschaft des nachrückenden Großtanklöschfahrzeuges wurde zwischenzeitlich ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht und die Wasserversorgung sichergestellt.

Im Bereich des Brandes entdeckte der Atemschutztrupp mehrere Gasflaschen welche rasch zur Abkühlung ins Freie gebracht wurden. Anschließend konnte der Brand abgelöscht und um 12:40 Uhr endgültig „Brand aus“ gegeben werden. Während der Nachlöscharbeiten begann der Brandursachenermittler der Polizei bereits mit ersten Erhebungen.

Nachdem der Brandherd mehrmals mittels Wärmebildkamera kontrolliert wurde und auch die letzten Glutnester beseitigt wurden, konnte die Einsatzstelle an die Exekutive übergeben werden und alle eingesetzten Fahrzeuge der Feuerwehr Brunn wieder einrücken.

Quelle: FF Brunn am Gebirge, SB Marco Oesze