Pressestelle FF Brunn Müllbehälterbrand Wienerstrasse

FF Brunn am Gebirge: Zwei Brandeinsätze fordern Feuerwehr

Auf Müllinsel- folgt Trafobrand

Mehrere Anzeiger meldeten am Nachmittag des 26.01.2019 über den Feuerwehrnotruf einen brennenden Altpapiercontainer bei einer Wohnhausanlage in der Wienerstraße in Brunn am Gebirge. Aufgrund der Angaben alarmierte der Disponent der Bezirksalarmzentrale um 15:02 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge mittels stillem Alarm zum „B1 Müllbehälterbrand“.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine schwarze Rauchsäule über der angezeigten Stelle sichtbar, weshalb sich umgehend ein Atemschutztrupp ausrüstete um bei Ankunft sofort mit der Brandbekämpfung beginnen zu können. Beim Eintreffen am Einsatzort standen bereits alle Müllcontainer sowie deren Einfriedung in Vollbrand. Augenblicklich wurde daher eine Angriffsleitung aufgebaut und mittels einem C-Rohr mit der Brandbekämpfung von der Vorderseite begonnen. Nach Eintreffen des Großtanklöschfahrzeuges wurden die Löscharbeiten mittels einem weiteren C-Rohr über die Hinterseite unterstützt, um ein Übergreifen der Flammen auf ein unmittelbar daneben situiertes Gartenhaus zu verhindern. Ein durch die Strahlungshitze bereits leicht beschädigtes Fahrzeug konnte vom Besitzer noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich entfernt werden.

Nachdem der Einsatzleiter „Brand aus“ vermelden konnte, wurden noch umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt, sowie die Dachkonstruktion geöffnet um auch die letzten Glutnester mittels Wärmebildkamera aufspüren und ablöschen zu können.

Nach Abschluss der Lösch- und Aufräumarbeiten konnten alle Einsatzkräfte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Noch während die Einsatznachbereitung in vollem Gange war, wurde die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge zu einem weiteren Brandeinsatz alarmiert. Am Falkensteinerweg war es bei einem Einfamilienhaus zu einem Trafobrand gekommen. Binnen kürzester Zeit rückten zwei vollbesetzte Tanklöschfahrzeuge zur Einsatzstelle aus. Wie bei Einsätzen dieser Art üblich wurde ein Brandschutz mittels der Schnellangriffseinrichtung des Hilfeleistungsfahrzeuges sowie mit einem CO2-Löscher aufgebaut und der Stromkasten laufend mit der Wärmebildkamera kontrolliert, bis Mitarbeiter des Energieversorgers eintrafen und die Einsatzstelle übernommen haben.

Quelle: FF Brunn am Gebirge, SB Marco Oesze