HLM Georg Teppernegg (Abschnittspressebeauftragter)Schwelbrand in einer sehr unzugänglichen und beengten Zwischendecke einer Produktionshalle

BFVDL: Schwieriger Feuerwehreinsatz in Preding

Am Pfingstsonntag um 14:41 Uhr wurde zunächst die Feuerwehr Preding nach einer automatischen Auslösung der Brandmeldeanlage zum Einsatz in einen holzverarbeitenden Industriebetrieb alarmiert. Nach der ersten Erkundung des Einsatzleiters HBI Fritz Sundl konnte der Brandherd lokalisiert werden.

Es handelte sich um einen Schwelbrand in einer sehr unzugänglichen und beengten Zwischendecke einer Produktionshalle.

Sofort rüstete sich ein Trupp der Feuerwehr Preding mit Atemschutz aus. Mittels einer Wärmebildkamera konnte der Brandherd noch genauer ausfindig gemacht werden. Zeitgleich wurden die Feuerwehren Wohlsdorf und Wettmannstätten als Atemschutzreserve nachalarmiert.

Nachdem die eingesetzten Atemschutztrupps an ihre Grenzen in Hinsicht auf die Einsatzzeiten gestoßen waren, wurden weiters die Feuerwehren Mettersdorf, Kraubath und Michlgleinz sowie die Betriebsfeuerwehr Magna Lannach mit dem Atemschutzfahrzeug alarmiert.

Bei einer Lagebesprechung aller beteiligten Gruppenkommandanten und den Vertretern der Firmenleitung entschied man sich, den Raum mit Wasser zu fluten, damit im Anschluss ein Saugwagen den Staub in der Zwischendecke absaugen kann.

In Summe standen 13 Atemschutstrupps im Einsatz was schlussendlich auch zum Erfolg führte. Um 19:10 Uhr konnte der Einsatzleiter „Brand aus“ verkünden. Nach und nach konnten die Feuerwehren wieder in ihre Rüsthäuser einrücken.

Die Nachlöscharbeiten an der Rückseite der Halle dauerten noch bis 20:15 Uhr an. Einsatzende: 21:30 Uhr

Eingesetzt waren:

FF-Preding
FF-Wohlsdorf
FF-Wettmannsätten
FF-Mettersdorf
FF-Kraubath
FF-Michgleinz
BTF Magna Lannach
mit 12 Fahrzeugen und 63 Mann

Rotes Kreuz mit 1 RTW und 2 Mann
Polizei mit 2 Fahrzeugen und 3 Beamten
Bürgermeister Adolf Meixner
Vertreter der Firmenleitung

Quelle: BFVDL A6, HLM Georg Teppernegg (Abschnittspressebeauftragter)