HFW Villach: Dieselaustritt bei ÖBB Lokomotive

Feuerwehr verhindert Umweltgefährdung

Kurz nach 13:30 Uhr meldete die ÖBB Notfallleitstelle über Notruf der Feuerwehr, dass im Stadtteil St. Magdalen bei einer Diesellok der Treibstofftank aus noch nicht geklärter Ursache aufgerissen wurde und der Treibstoff auf den Gleiskörper austrat. Es wurde Alarmstufe 2 ausgelöst und somit die Hauptfeuerwache Villach, die FF Zauchen sowie die örtlich zuständige Feuerwehr St. Magdalen alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Hauptfeuerwache wurde festgestellt, dass eine Diesellok auf einem Nebengleis zum Stehen gekommen war und der Lokführer bereits die Einsatzkräfte erwartete.

Aufgrund des kurzen Anfahrtsweges der Feuerwehr von rund 900 Metern konnten bereits nach wenigen Minuten die erste Maßnahmen getroffen werden. Mittels spezieller Leckdichtpaste wurde das Loch im Tank notdürftig abgedichtet sowie einige Auffangbehälter konnten unter dem Leck positioniert werden.

Nach Setzen dieser Tätigkeiten wurde in weiterer Folge der restliche Diesel mittels einer sogenannten Fasspumpe durch die Feuerwehr in einen Auffangbehälter umgepumpt. Der bereits minimal ausgetretene Treibstoff wurde mittels flüssigem Bindemittel neutralisiert, berichtet HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.

Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr und den glücklicherweise kurzen Anfahrtsweg konnte eine Umweltgefährdung verhindert werden, so Geissler weiter.

Die defekte Lok wurde seitens der ÖBB abgeschleppt. Nach rund 2 Stunden konnte die Einsatzstelle der ÖBB übergeben werden.

Im Einsatz standen die oben erwähnten Feuerwehren mit rund 8 Fahrzeugen und rund 30 Mann gemeinsam mit der Polizei und der ÖBB.

Quelle: ÖA Team HFW Villach

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