BFKDO Gmünd: Fahrzeug in Lainsitz gestürzt – Dramatische Rettung aus eiskaltem Wasser Fahrzeug in Lainsitz gestürzt │ © ABI Dominik Krenn / BFKDO Gmünd

BFKDO Gmünd: Fahrzeug in Lainsitz gestürzt – Dramatische Rettung aus eiskaltem Wasser

Am Ostermontag wurden die Freiwilligen Feuerwehren Stadt Gmünd, Gmünd-Breitensee und Hoheneich gemeinsam mit dem Roten Kreuz Gmünd, einem Notarzt sowie der Polizei Gmünd zu einem folgenschweren Verkehrsunfall alarmiert. Ein Pkw war aus bislang unbekannter Ursache zwischen Gmünd und Breitensee von der Fahrbahn abgekommen, durchbrach eine Baumgruppe und stürzte in die Lainsitz, wo das Fahrzeug rasch zu sinken begann.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein dramatisches Bild: Das Fahrzeug war bereits teilweise unter Wasser, der Lenker befand sich noch im Inneren, während sich der Innenraum zusehends mit dem rund 9 °C kalten Wasser füllte. Aufgrund der unklaren Lage, ob sich weitere Personen im Fahrzeug befinden, wurde umgehend die Tauchgruppe Nord des NÖ Landesfeuerwehrkommandos nachalarmiert.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr bewiesen mehrere couragierte Ersthelfer und ein Polizeibeamter außergewöhnlichen Mut: Sie sprangen unmittelbar nach dem Unfall in die eiskalte Lainsitz und konnte den Lenker aus dem sinkenden Fahrzeug retten und ans Ufer bringen. Dort unterstützen eintreffende Feuerwehrmitglieder umgehend die Reanimation des Verunfallten.

Dank des raschen und koordinierten Zusammenwirkens aller Einsatzkräfte – insbesondere der speziell ausgebildeten Mitglieder des Feuerwehrmedizinischen Dienstes sowie eines Feuerwehrarztes – konnte gemeinsam mit dem Roten Kreuz die Reanimation erfolgreich durchgeführt werden. Dem Verunfallten konnte so vermutlich das Leben gerettet werden. Nach der Stabilisierung wurde der Patient mit dem angeforderten Rettungshubschrauber C15 in ein Krankenhaus geflogen.

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Parallel zur medizinischen Versorgung wurde die Suche nach möglichen weiteren Insassen eingeleitet. Ein Feuerwehrmann begab sich unter schwierigen Bedingungen in das kalte Gewässer und tastete den Innenraum des nahezu vollständig gesunkenen Fahrzeugs ab. Endgültige Gewissheit brachten schließlich zwei Feuerwehrtaucher, die das Fahrzeug sowie die umliegende Gewässersohle gründlich absuchten – glücklicherweise konnten keine weiteren Personen festgestellt werden.

Im Anschluss an die Menschenrettung wurde die Bergung des Unfallfahrzeuges durchgeführt. Mittels einer von den Tauchern am Fahrzeug angebrachten Seilwinde konnte der Pkw an das Ufer gezogen und in weiterer Folge mit einem Kran geborgen werden.

Insgesamt standen 47 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, acht Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sowie fünf Polizeibeamte rund drei Stunden im Einsatz.

Quelle: BFKDO Gmünd, ABI Dominik Krenn, Öffentlichkeitsarbeit AFKDO/BFKDO/BFÜST Gmünd

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