HFW Villach: Kleinkind gerettet

Zwei Personen stürzten in 17 Meter tiefen Brunnenschacht

Die Hauptfeuerwache Villach wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Zauchen und der örtlich zuständigen Feuerwehr Landskron zu einem technischen Rettungseinsatz alarmiert. Ein Kind, so die Einsatzmeldung, sei in einen Brunnenschacht gefallen. Als wir am Einsatzort eintrafen erfuhren wir dass schon eine längere Suchaktion seitens der Polizei und anderen Einsatzkräften im Gange war und eigentlich 2 Personen abgängig sein sollen.

Nach kurzer Erkundung erkannten wir am Grund des rund 17 Meter tiefen Brunnenschachtes ein Kleinkind das leise um Hilfe wimmerte. Sofort wurde ein Feuerwehrkamerad mit einem speziellen Rettungsgerät in den rund 1 Meter breiten Schacht hinabgelassen, erläutert HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.

Dem Retter Hauptfeuerwehrmann Thomas Prettner gelang es im Schacht das offensichtlich leicht verletzte Kleinkind zu beruhigen und in ein Bergegeschirr zu schnallen. Weiteres meldete der Retter eine weitere leblose Person am Grund des Schachtes.

Mittels Muskelkraft zogen wir dann zuerst den ca. 5 Jahre alten Buben aus dem 17 Meter tiefen Schacht und übergaben ihn dem anwesenden Notarztteam. Während der Rettungsaktion kontrollierten wir ständig mit einem Messgerät die Sauerstoffkonzentration am Grund des Brunnens.

Der Erwachsene wurde in gleicher Art und Weise wie das Kind geborgen. Leider konnte der Notarzt nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Im Auftrag der Polizei wurde dann in weiterer Folge die Unfallstelle abgesperrt, die Schachtöffnung gesichert und verschlossen. Kriminalpolizeiliche Ermittlungen wurden eingeleitet.

Im Einsatz standen die oben erwähnten Feuerwehren mit rund 50 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen gemeinsam mit der Bergrettung, Polizei und dem Roten Kreuz Villach.

Quelle: ÖA Team HFW Villach

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