Ein Ă€uĂerst arbeitsreicher Sonntag fĂŒr die Feuerwehr Zell am Ziller der die EinsatzkrĂ€fte forderte. Bereits am Nachmittag wurden die Mitglieder zu einem Verkehrsunfall / Fahrzeugabsturz am Hainzenberg alarmiert. WĂ€hrend dieser Einsatz noch lief, zog eine heftige Unwetterfront ĂŒber das Zillertal und sorgte innerhalb kĂŒrzester Zeit fĂŒr zahlreiche weitere Schadenslagen.
Aufgrund von Starkregen, kleinkörnigem Hagel und starken Windböen mussten die Feuerwehr zu insgesamt acht Einsatzstellen im Gemeindegebiet ausrĂŒcken. Besonders betroffen war der Bereich Rohrberg sowie der Bach neben der Talstation der Zillertal Arena, wo es zu Verklausungen und Ăberflutungsgefahr kam. Aufgrund der dynamischen Lage wurde Sirenenalarm fĂŒr die Feuerwehr Zell am Ziller ausgelöst sowie die Feuerwehr Laimach zur UnterstĂŒtzung nachalarmiert.
Die EinsatzkrÀfte beseitigten unter anderem:
- Verklausungen an BĂ€chen
- verstopfte StraĂenablĂ€ufe und Gullis
- umgestĂŒrzte BĂ€ume auf Verkehrswegen
- Ăberflutungen und Verklausungen im Gemeindegebiet
Zur UnterstĂŒtzung der Feuerwehren standen auĂerdem mehrere Bagger und Radlader im Einsatz, um Verklausungen rasch zu beseitigen und den Wasserabfluss wiederherzustellen.
Insgesamt standen im Einsatz:
- Feuerwehr Zell am Ziller: 36 Mitglieder mit 6 Fahrzeugen
- Feuerwehr Laimach: 20 Mitglieder mit 2 Fahrzeugen
Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller eingesetzten KrĂ€fte sowie der UnterstĂŒtzung durch die örtlichen Unternehmen mit schwerem GerĂ€t konnten sĂ€mtliche Einsatzstellen zĂŒgig abgearbeitet und gröĂere SchĂ€den verhindert werden.
Die Feuerwehr Zell am Ziller bedankt sich bei der Feuerwehr Laimach sowie den unterstĂŒtzenden Unternehmen fĂŒr den professionellen und engagierten Einsatz.






Quelle: BFV Schwaz, Marcel Kreidl



