Pferd in Jauchengrube

Die Freiw. Feuerwehr St.Oswald war gerade bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstrasse zwischen St.Oswald und St.Bartholomä mit dem Einsatz fertig, als den Kommandanten HBI Johann Steinwender die telefonische Meldung erreichte, dass ein Pferd in eine 4 m tiefe Jauchengrube gestürzt sei und zu ertrinken bzw. ersticken drohe. Die beim Unfall eingesetzten Kräfte (RLF-A, LFB und KLF-A mit 17 Mann) fuhren unmittelbar zum neuen Einsatzort. Die Erkundung ergab folgende Lage: Pferd in einer 4 m tiefen Grube die inzwischen noch ca. 2 m verdickte Jauche beinhaltet und das unterstützt von einigen Pfosten erschöpft vor dem Ertrinken ist.Zwei Mann begaben sich zum Pferd und nach Rücksprache mit dem Tierarzt erfolgten dann die Rettungsmaßnahmen. Anbringen von Gurten im Bereich der Vorder- und Hinterfüße und sichern des Pferdes. Danach wurde die Bergung im Detail besprochen und mithilfe eines zwischenzeitlich angeforderten speziellen Gabelfrontladers mit entsprechender Hubhöhe unter Bedachtnahme auf die Sicherheit von Tier und Mensch durchgeführt. Das Pferd konnte nach der Bergung und Sofortreinigung wieder unverletzt unter Aufsicht des Besitzers ins Freigelände auf die Weide entlassen werden.
Die Schwierigkeit bei solchen Einsätzen ist es auch geeignete Einsatzmannschaft zu haben, die mit dem Umgang bei Tieren vertraut ist.
Der Einsatz dauerte ca. 1 ½ Stunden.

Quelle: FW-St.Oswald

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