FF Weistrach: Schadstoffeinsatz

Gasaustritt /- gebrechen bzw. Gefahrgutunfall

Eine Person verletzt

Nach dem gestrigen Brandeinsatz wurden die Weistracher Feuerwehrkräfte auch heute in den frühen Morgenstunden zu einem Gasaustritt bzw. Gasgebrechen mit einer verletzten Person alarmiert. Genau um 04:45 Uhr wurden wir mittels stiller Alarmierung über Pager und SMS zu diesem Schadstoffeinsatz zum Einsatzobjekt Hartlmühl 44 - Weiherbauer gerufen.

Durch den im Feuerwehrhaus montierten Infobildschirm konnten wir ablesen, dass auch das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) Steyr, die Polizei St.Peter/Au sowie auch das Rote Kreuz Stadt Haag mitalarmiert wurden. Um 04:50 Uhr rückte das RLFA 2000 mit 5 Mann zur Einsatzadresse aus.

Am Einsatzobjekt angekommen konnten wir keine Personen oder andere Rettungskräfte antreffen. Daher kontrollierte der Atemschutztrupp rund um den Vierkanter alle Türen, um eventuell in das Objekt zu gelangen oder Personen anzutreffen. Gleichzeitig nahm der Einsatzleiter Norbert Pürmayr über Funk Kontakt mit dem Disponenten in der Bereichsalarmzentrale Amstetten auf. Der Disponent informiert uns darüber, dass die Hilfe bei einem in der Nähe befindlichen Lebensmittelhandel benötigt wird. Dort angekommen, erkundete der Einsatzleiter die Lage. Wobei ihm seitens der Polizei mitgeteilt wurde, dass unser Einsatz nicht mehr erforderlich ist.

Der Feuerwehr ist lediglich bekannt, dass eine Person im Kühlraum in Not geraten war. Die ersteintreffenden Rot Kreuzkräfte retteten die verletzte Person und transportierten diese in ein Krankenhaus. Um einen Gasaustritt bzw. Gefahrgutunfall handelte es sich also nicht.

Nach einer halben Stunde konnten die 12 Feuerwehrmänner mit 3 Fahrzeugen wieder einrücken.

Quelle: FF Weistrach