HFW Villach: LKW-Unfall auf der A2 Südautobahn bei Wernberg LKW-Unfall auf der A2 Südautobahn bei Wernberg │ © HFW Villach

HFW Villach: LKW-Unfall auf der A2 Südautobahn bei Wernberg

Kurz nach 09:30 Uhr kam es am heutigen Vormittag auf der A2 Südautobahn im Bereich des Parkplatzes Sternberg, Gemeinde Wernberg, zu einem LKW-Unfall. Ein Sattelzug geriet aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern, kippte um und kam im Bereich der Einfahrt des Parkplatzes zum Liegen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sattelauflieger von der Zugmaschine abgerissen und kippte um. Mehrere Notrufteilnehmer sowie die Autobahnpolizei meldeten über Notruf der Feuerwehr einen schweren LKW – Unfalles wo flüssiges Ladegut austreten solle.

Infolgedessen alarmierte die Landesalarm- und Warnzentrale Kärnten (LAWZ) die Hauptfeuerwache Villach sowie die Freiwilligen Feuerwehren Velden und Wernberg.

„Der Sattelauflieger war umgestürzt und verlor massiv Speiseöl. Umgehend wurden gemeinsam mit den weiteren Feuerwehren Auffangwannen untergelegt und ausgetretenes Öl mit Bindemittel gebunden, um eine Ausbreitung auf die Fahrstreifen der Autobahn zu verhindern“, berichtet HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.

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In Einwegschutzanzügen ausgerüstet, pumpten die Einsatzkräfte mittels spezieller Schadstoffpumpen das Speiseöl aus dem beschädigten Tank in bereitgestellte Behälter um. Das Saugfahrzeug der FF Velden leistete dabei wertvolle Unterstützung. Teilweise musste das aufgrund der niedrigen Temperaturen bereits stockende Öl-Bindemittel-Gemisch händisch mit Schaufeln in Kunststofffässer verbracht werden.

Der Lenker des Sattelzuges blieb bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt.

Der zuständige Chemiker des Landes Kärnten wurde über den Vorfall informiert und stimmte die weiteren Maßnahmen in Absprache mit der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde und der ASFINAG ab.

Ein privates Bergeunternehmen wurde zur Bergung und zum Wiederaufrichten des Sattelzuges eingesetzt.

Die Hauptfeuerwache Villach stand mit insgesamt acht Fahrzeugen und rund 25 Mann gemeinsam mit der FF Velden, der FF Wernberg sowie der Autobahnpolizei Villach rund vier Stunden im Einsatz.

Quelle: Hauptfeuerwache Villach

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