Am Samstag, dem 6. Juni 2026, wurden die 4 Feuerwehren des Abschnittes St. Stefan im Rosental sowie ĂŒberörtliche SpezialkrĂ€fte um 10:05 Uhr zu einem Industriebrand (Alarmstufe B15) im Ortsgebiet von St. Stefan im Rosental alarmiert. Durch den raschen und koordinierten Einsatz von insgesamt sechs Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Bereits bei der Anfahrt der ersten EinsatzkrĂ€fte war eine RauchsĂ€ule sowie ein Feuerschein im Dachbereich des GebĂ€udes erkennbar. Unter der Einsatzleitung von OBI Bernhard Prischink wurde umgehend ein umfassender Löschangriff gestartet. Da der Brandherd im Bereich des Daches lag, nahmen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz einen AuĂenangriff ĂŒber die vorhandenen Feuertreppen vor. Die Löschwasserversorgung wurde zeitgleich ĂŒber das örtliche Hydrantennetz sowie ĂŒber eine betriebseigene Löschwasserstelle sichergestellt.
Durch das schnelle Eingreifen und das reibungslose Zusammenspiel der KrĂ€fte â unterstĂŒtzt durch die Drehleiter der FF Feldbach und die Lageerkundung mittels Drohne der FF Hatzendorf â wurde der Brand rasch unter Kontrolle gebracht. Ein Ăbergreifen auf die darunterliegenden Produktionsanlagen konnte erfolgreich verhindert werden, wodurch der Betrieb vor weiteren SchĂ€den geschĂŒtzt wurde. Um 11:30 Uhr konnte bereits âBrand ausâ gegeben werden.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung in der Anfangsphase zogen sich drei Kameraden leichte Verletzungen zu. Sie wurden vom Roten Kreuz vor Ort erstversorgt, konnten aber bereits vor Ort entlassen werden. Insgesamt standen 80 EinsatzkrÀfte von Feuerwehr, Polizei und Rettung im Einsatz.






Eingesetzte KrÀfte:
- FF St. Stefan im Rosental
- FF Aschau
- FF Wetzelsdorf
- FF Lichendorf
- FF Feldbach
- FF Hatzendorf
- Polizei
- Rotes Kreuz
Quelle: BFV Feldbach, OFM Maximilian Strohmaier
Abschnitts-Pressebeauftragter im Abschnitt ST. STEFAN i/R



