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Seit dem späten Nachmittag des 24. Juni stehen Freiwillige Feuerwehren und weitere Einsatzorganisationen mit bis zu 300 Einsatzkräften im Einsatz, um einen Waldbrand in Gutenstein zu bekämpfen.
Der Brand war im Bereich der Steinapiesting ausgebrochen und breitete sich an zwei Seiten einer Schlucht aus. Mittels Tankpendelverkehr wurde das Löschwasser in das Einsatzgebiet transportiert, das von den Feuerwehrmitgliedern zur Brandbekämpfung der rund zwei Hektar großen Fläche verwendet wurde.
Drei Hubschrauber beim Waldbrand in Gutenstein im Einsatz
Drei Hubschrauber des BMI unterstützten die Einsatzkräfte zusätzlich aus der mit gezielten Wasserabwürfen aus der Luft. Die Flugdienstbasisgruppe Süd des Sonderdienstes Flugdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes koordinierte den Einsatz der Luftfahrzeuge vor Ort.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte des Bezirks von Feuerwehren aus den Nachbarbezirken Baden und Neunkirchen.
Zur Koordination der Kräfte wurde der Bezirksführungsstab einberufen. Die rund 50 Mitglieder der zusätzlich alarmierten Waldbrandgruppe des BFKDO Wiener Neustadt lösten Teile der lokalen Einsatzkräfte ab, um die Brandbekämpfung mit Spezialgeräten fortzusetzen.
Mitglieder der Bergrettung standen bereit, um im herausfordernden Gelände zu unterstützen.
Das Rote Kreuz war mit 25 Kräften und einer Einsatzleitung vor Ort.
Steiles Gelände
„Die größte Herausforderung für die Einsatzkräfte ist das steile Gelände, der Wind, der laufende Umgruppierungen notwendig macht, sowie die aktuell herrschenden Temperaturen“, erklärt Bereichseinsatzleiter Patrick Herger.
Laut Einsatzleiter Werner Mühlbauer war der Waldbrand um 22:30 Uhr unter Kontrolle.
Die Nachlöscharbeiten wird während der Nachtstunden und am nächsten Morgen mit Unterstützung einer Drohne mit Wärmebildkamera fortgesetzt.












Quelle: BFKDO Wiener Neustadt, DI(FH) Norbert Stangl, Bezirkssachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit



