Kellerbrand – Hausbewohner waren vom Brandrauch in ihren Wohnungen eingeschlossen

Samstagabend ist aus derzeit noch unbekannter Ursache im Keller einer Wohnhausanlage in Wien – Donaustadt ein Brand ausgebrochen. Der dabei entstandene Brandrauch f‪ü‬hrte zu einer massiven Verrauchung der Stiege. Einige Mieter hatten in Panik selbstständig die Flucht durch das verrauchte Stiegenhaus angetreten und dabei Rauchgase eingeatmet.

Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Wien wurden die Einsatzkräfte von Bewohnern der Wohnhausanlage auf, in ihren Wohnungen verbliebene Angehörige hingewiesen. Umgehend wurde von den Feuerwehrbeamten unter Atemschutz eine Löschleitung in den Keller vorgetragen und mit der Brandbekämpfung begonnen. Zeitgleich wurde das Stiegenhaus von einem weiteren Atemschutztrupp kontrolliert und erste Lüftungsbzw. Entrauchungsmaßnahmen eingeleitet. Durch den Einsatz von Hochleistungslüftern wurde das Stiegenhaus druckbelüftet.

Über eine in Stellung gebrachte Drehleiter beruhigten Feuerwehrmänner jene Bewohner die auf ihren Balkonen geflüchtet waren.

Sämtliche Wohnungen der betroffenen Stiege sowie die benachbarten Stiegenhäuser wurden kontrolliert. Eine Wohnpartei wurde mittels Fluchtfiltermaske über das Stiegenhaus zum Rettungswagen gebracht.

Insgesamt wurden 10 Personen – darunter auch zwei Kinder und ein Säugling - an den Katastrophenzug der Berufsrettung Wien zur notfallmedizinischen Betreuung übergeben. Alle 10 Personen wurden zur weiteren Abklärung bzw. Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die gesetzten Maßnahmen konnte der Brand rasch abgelöscht werden.

Quelle: MA 68 – Feuerwehr und Katastrophenschutz