Heizraumbrand in St. Stefan

Zu einem Kellerbrand kam es am späten Nachmittag des 29.11.2012 in Lichtenhof in der Gemeinde St. Stefan ob Stainz. Um 16.40 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren St. Stefan ob Stainz, Stainz und Rossegg zum Einsatz alarmiert.

48 Mann der drei Feuerwehren mit acht Fahrzeugen rückten zum Einsatzort aus und konnten den Brand, der im Heizraum des Einfamilienhauses ausgebrochen war, unter schwerem Atemschutz rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Die Einsatzkräfte mussten allerdings feststellen, dass der Einsatz noch etwas länger dauern würde. Der Brand hatte zwischen Heizraum und Lagerraum übergegriffen, weshalb die Pellets, es befanden sich rund fünf Tonnen davon im Keller, ausgeräumt werden mussten, um das erneute Aufflackern von Glutnestern zu verhindern. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse konnte dies zunächst nur über die Kellerstiege mittels Eimer geschehen. Parallel dazu wurde das Gebäude mittels Druckbelüftungsgeräten entraucht.

Rasch mussten die Kameraden einsehen, dass das Ausbringen des Brandgutes auf diesem Wege eine reine Sisyphusarbeit ist, da unter schwerem Atemschutz gearbeitet werden musste und so kein Ziel absehbar war. Einsatzleiter Gerhard Prall von der FF St. Stefan entschied sich dazu ein Saugfahrzeug anzufordern, um die Pellets auszusaugen. Tatsächlich konnte ein solches Fahrzeug von der Fa. Münzer aus Gleisdorf organisiert werden. Nach dem Eintreffen konnten die Pellets rasch aus dem Keller gesaugt und so die letzte Gefahrenquelle beseitigt werden.

Gegen 22.00 Uhr rückten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehren in ihre Rüsthäuser ein. Neben diesen standen noch die Polizei sowie ein RTW des Grünen Kreuzes zur Absicherung der Einsatzkräfte im Einsatz. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Brandursache und Schadenshöhe sind derzeit Gegenstand von Ermittlungen der Polizei.

Quelle: HBI Hans Jürgen Ferlitsch/BFV Deutschlandsberg

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