Stadtfeuerwehr Kitzbühel: Pferd in Jauchengrube gestürzt

Am Sonntag, den 3. November 2019, gegen Mittag wurde die Stadtfeuerwehr Kitzbühel zu einem nicht alltäglichen Einsatz alarmiert. Bei einem Bauernhof war ein Pferd in eine Jauchengrube eingebrochen. Es galt nun möglichst rasch und schonend das 28 Jahre alte Tier aus dieser misslichen Lage zu befreien.

Um es mit dem Kran des Schweren Rüstfahrzeuges bergen zu können, mussten dem Tier zuerst Gurte angelegt werden. Dabei bewährten sich das Wissen um eine fachgerechte Tierbergung der Einsatzmannschaft sowie verschiedene Spezialgeräte, welche besonders für diese Art von Einsätzen mitgeführt werden, sehr.

Während die Besitzer des Pferdes mit dem Namen „Betty“ das Tier beruhigten, konnten wir alle erforderlichen Maßnahmen durchführen und das Pferd schlussendlich mit dem Kran aus der Jauchengrube ziehen. Auch eine Tierärztin aus Westendorf untersuchte anschließend noch das Pferd. Nachdem es dann wieder in seine Box selber gehen konnte und zu fressen begann, war das HAPPY END perfekt.

Im Einsatz stand die Stadtfeuerwehr Kitzbühel mit 15 Mann und 3 Einsatzfahrzeugen unter der Leitung von KDT Alois Schmidinger.

Auf der Rückfahrt zum Gerätehaus wurden wir dann noch von der Leitstelle Tirol zu einem Folgeeinsatz gerufen. Auf Anforderung der Polizei sollte eine Wohnung geöffnet werden, da man einen Unglücksfall befürchtete. Nachdem der Wohnungseigentümer aber selber die Türe geöffnet hatte, war kein weiterer Einsatz der Feuerwehr mehr nötig.

Bericht: Einsatzleiter KDT Alois Schmidinger

Quelle: Stadtfeuerwehr Kitzbühel, Michael Engl

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