BFV Liezen – FF St. Lorenzen i.P.: Neugeborenes Kalb in Jauchengrube

Am heutigen Nachmittag (21.02.2015) kam in einem Stall, etwas ausserhalb des Ortes St. Lorenzen im Paltental gelegen, ein Kalb auf die Welt, einige Tage vor dem errechneten Termin!

Als der Landwirt den Stall betrat und Spuren von der Geburt erkannte, jedoch kein neugeborenes Kalb ersichtlich war, begann die Suche nach Selbigem! Gemeinsam mit seinem Enkel konnte der Bauer das Kalb in der Jauchengrube erblicken. Vermutlich rutschte dieses nach der Geburt in die Mistschneise und von dort in die Grube.

Aufgrund der Ammoniak-Belastung und der daraus ausgehenden Gefahr einer Bewusstlosigkeit verständigten die beiden umgehend den Kommandanten der FF St. Lorenzen im Paltental, welcher sofort die Rettungskette in Bewegung setzte und die Alarmierung der Mannschaft veranlasste.

Zudem wurden zeitgleich die Feuerwehren Trieben-Stadt und BTF Trieben-Werk als Atemschutz-Rettungstrupps und zur Belüftung der Jauchengrube mitalarmiert.

Die Kameraden der ersteintreffenden Wehr von St. Lorenzen konnten mit schwerem Atemschutz in die Grube einsteigen und das Kalb einige Meter vom Eingang entfernt erfassen. Gemeinsam mit den übrigen Helfern gelang es, das Kalb lebend aus der Grube zu retten. Nach einer Grobreinigung konnte das Jungtier mittels Schiebetruhe und auf Heu gebettet zu seiner Mutter in den Stall gebracht werden. Die Hilfe der beiden anderen Wehren wurde somit nicht mehr benötigt.

Im Einsatz standen:
FF St. Lorenzen i.P. mit LKW-A und MTF-A und 17 Mann
FF Trieben-Stadt mit TLF-A und 8 Mann
BTF Trieben Werk mit TLF-A und 8 Mann

Quelle: BVF Liezen, HBI Walter Danklmeier, ÖA-Beauftragter A06

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