BFV Feldbach: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person │ © Auer M - FF St. Stefan/R

BFV Feldbach: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Am 12.01.2026 wurden die FF St. Stefan im Rosental, FF Wetzelsdorf und FF Aschau um 22:28 Uhr mittels Sirenenalarm zu einem T10 – Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person am Hametbergweg alarmiert.

Ein PKW war aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, rutschte rund 50–60 Meter einen steilen Hang hinab und blieb schließlich im stark unwegsamen Gelände mit dem Heck an einem Baum hängen. Der Unfallort war von der Straße aus kaum einsehbar.
Die Alarmierung erfolgte glücklicherweise über den iPhone-Unfallalarm, wodurch der genaue Standort rasch ermittelt und die Einsatzkräfte per Navigation gezielt zum Einsatzort gelotst werden konnten.

Unmittelbar nach dem Eintreffen begannen die Einsatzkräfte mit dem gesicherten Abstieg und dem Abseilen zum Unfallfahrzeug. Die bereits vor Ort befindlichen Kräfte der FF Wetzelsdorf wurden unterstützt und gemeinsam die Erstversorgung des unbestimmten Grades
verletzten Fahrzeuglenkers übernommen. Parallel dazu wurde das Fahrzeug gesichert, um weitere Gefahren auszuschließen.

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Währenddessen errichtete die FF Aschau ein Seilgelände zur späteren Rettung über eine Korbtrage. Aufgrund der exponierten Lage, der schwierigen Bedingungen und der niedrigen Temperaturen wurde die Rettung in enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst innerhalb
eines vorgegebenen Zeitfensters aufgrund der Lage vorbereitet. Für die patientenschonende Rettung wurden Fahrertür, B-Säule sowie die hintere Tür mittels hydraulischen Rettungsgeräts entfernt. Anschließend konnte der Verletzte mittels Spineboards auf die Korbtrage
gelagert und sicher über das Seilgelände gerettet werden.

Im Anschluss wurde der verunfallte PKW mittels Seilwinde geborgen und von der FF Wetzelsdorf an einem sicheren Ort abgestellt.

Die Umstellung der Alarmstichwörter erwies sich bei diesem Einsatz als äußerst zielführend: Sowohl das Akku-Kombigerät der FF Aschau als auch das hydraulische Rettungsgerät der FF Wetzelsdorf kamen erfolgreich zum Einsatz. Es kamen weiters von allen Feuerwehren
MRAS-Kräfte zum Einsatz

Der Einsatz stellte alle Beteiligten vor außergewöhnliche Herausforderungen und erforderte ein hohes Maß an technischer Expertise, Koordination und Teamarbeit.

Einsatzende: ca. 01:00 Uhr

Eingesetzte Kräfte: rund 40 Feuerwehrmitglieder (FF St. Stefan im Rosental, FF Wetzelsdorf, FF Aschau) sowie Rettungsdienst und Polizei.

Quelle: BFV Feldbach, OFM Maximilian Strohmaier
Abschnitts-Pressebeauftragter im Abschnitt ST. STEFAN i/R

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