BFV Leoben: Schwerer Lkw Unfall A9 bei Kalwang

In den Morgenstunden des 14. Mai 2020 ereignete sich auf der A9 bei Kalwang ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Lkw. Im Baustellenabschnitt, welcher derzeit zwischen Mautern und Kalwang als Gegenverkehrsbereich geführt wird, geriet ein Sattelschlepper aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Der Lastkraftwagen durchbrach in weiterer Folge die Leitschiene und stürzte nach dem Anprall an eine Autobahnbrücke rund 6 Meter über die Straßenböschung in die Tiefe.

Glücklicherweise konnte der verletzte Fahrer seine schwerbeschädigte Fahrerkabine noch selbstständig verlassen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehren Mautern und Kalwang kümmerten sich umgehend um den unbestimmten Grades verletzten Fahrer, welcher anschließend durch das Rote Kreuz in das UKH-Kalwang eingeliefert wurde.

Gleichzeitig wurde durch die Einsatzkräfte ein Brandschutz aufgebaut und die Unfallstelle abgesichert. Aus dem verunfallten Lkw traten jedoch auch große Mengen an Diesel und andere Betriebsmittel aus. Um eine weitere Verunreinigung des Erdreiches zu verhindern, wurden die auslaufenden Stoffe in Auffangwannen gebunden. Zur weiteren Unterstützung wurde die Stützpunktfeuerwehr für gefährliche Stoffe Leoben-Göss alarmiert, welche in weiterer Folge die restlichen Gefahrstoffe aus dem Lkw abpumpen konnte. Um die Lage beurteilen zu können, wurde auch der Chemiealarmdienst des Landes Steiermark alarmiert.

Die Bergung des voll beladenen Sattelzuges wird im Laufe des Tages durch die ASFINAG und ein privates Bergeunternehmen durchgeführt werden. Die Feuerwehren Mautern, Kalwang und Leoben-Göss konnten nach rund 3 Stunden wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Mautern
Feuerwehr Kalwang
Feuerwehr Leoben Göss
Rotes-Kreuz Mautern
Autobahnpolizei Trieben
Chemiealarmdienst Land Steiermark
ASFINAG
Bergeunternehmen

Quelle: BFV Leoben, BM d.V. Stefan Riemelmoser