VU bei Stainach mit 2 Schwerverletzten, 2 LKW, 2 PKW, 1 Bagger und 1 Ratte

Am 02.11.2009 gegen 8:00 Uhr alarmierte die Bezirksfeuerwehrzentrale "Florian Liezen" die Freiwillige Feuerwehr Stainach zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Ennstalbundesstraße. Auf einer Länge von ca.300 Metern vor dem westlichen Tunnel der Ortsumfahrung fanden die Einsatzkräfte ein wahres Schlachtfeld vor.

Ein PKW geriet aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einem LKW, dessen Fracht - ein Schaufelbagger - in Folge vom Sattelaufleger auf die Fahrbahn stürzte. Herabfallende Holzpfosten vom Sattelanhänger durchbohrten die Windschutzscheibe eines weiteren PKW, dessen Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Der unfallverursachende PKW kollidierte in einiger Entfernung schlussendlich noch mit einem weiteren entgegenkommenden LKW, stellte sich quer und bohrte sich in die Leitschiene. Die Lenkerin wurde dabei massiv eingeklemmt und musste vom Rettungstrupp der FF Stainach mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Insgesamt forderte der Crash lt. Bezirksrettungskommando 2 Schwerverletzte, die nach Erstversorgung durch den Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

Neben der Menschenrettung band die Feuerwehr ausgetretene Betriebsmittel der 5 Fahrzeuge, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte die Aufräum- und Bergearbeiten. Die Hausratte der verunglückten Lenkerin wurde mittels einer Handtasche in die ärztliche Fürsorge eines Tierarztes übergeben. Die B320 blieb (mindestens) den gesamten Vormittag gesperrt, außerdem musste für die Bergung des Kranfahrzeuges am Nachmittag ein Autokran angefordert und für die Kranbergung die benachbarte Bahnstrecke gesperrt und geerdet werden.

Im Einsatz:
FF Stainach / 3 Fahrzeuge
BFV Liezen / Bezirks-ÖA-Beauftragter
RK Stainach und Rottenmann / 4 Fahrzeuge
Bezirksrettungskommandant
Polizei Stainach
Straßenmeisterei
Bergeunternehmen mit Autokran
ÖBB

Quelle: BFV LIEZEN/Schlüßlmayr