BEZIRK URFAHR UMGEBUNG / GEMEINDE ALTENBERG BEI LINZ (10.08.2026) Die Freiwilligen Feuerwehren Altenberg bei Linz und Oberbairing wurden am Montag, dem 10. August, um 11:18 Uhr zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges alarmiert. Aus bislang unbekannter Ursache geriet ein Traktor mit angehängtem Häckselwagen in Brand.
Der Fahrer des Traktors reagierte geistesgegenwärtig, er versuchte noch, dass Gespann so weit als möglich vom angrenzenden Wald wegzubewegen. Zusätzlich leitete er mit einem Feuerlöscher erste Löschmaßnahmen ein.
Durch die rasche Ausbreitung des Feuers griffen die Flammen aber auch auf den Wald über. Durch die Einsatzleitung wurde letztendlich bis zur Alarmstufe 3 erhöht, in Summe zwölf Freiwillige Feuerwehren mit über 150 Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen standen im Einsatz.
- FF Altenberg bei Linz
- FF Oberbairing
- FF Gallneukirchen
- FF Treffling
- FF Veitsdorf
- FF St. Magdalena
- FF Kottingersdorf
- FF Hellmonsödt
- FF Haibach im MĂĽhlkreis
- FF Reichenau im MĂĽhlkreis
- FF Zwettl an der Rodl mit der EFU
- FF Ottensheim mit dem Atemschutzfahrzeug
Als glücklicher Zufall erwies sich, dass sich im Einsatzgebiet zufällig ein Hubschrauber der Polizei befand, der die Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten unterstützte und so wirksam zu einem kurzfristigen Löscherfolg beitrug.
Ebenso beeindruckend war die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung und den landwirtschaftlichen Betrieben. Insgesamt 16 Landwirte unterstützten die Einsatzkräfte bei der Wasserversorgung. Darüber hinaus standen zwei Radlader sowie zwei Kranwagen der Firma Huemer Kompost zur Verfügung, die bei den umfangreichen Löscharbeiten wertvolle Dienste leisteten.
Durch das koordinierte Zusammenwirken aller eingesetzten Kräfte konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung auf größere Waldflächen verhindert werden.
Es wurden keine Personen beim Einsatz verletzt.
Ein besonderer Dank gilt auch den Anrainerinnen und Anrainern, die die Einsatzkräfte während des stundenlangen Einsatzes mit Getränken und einer Jause versorgten.










Bericht der Flugpolizei
Folgende Bilder erreichten uns gestern Abend noch von der Besatzung des Polizeihubschraubers, welche die Einsatzkräfte beim Waldbrand am Montag, den 10. August, in Altenberg bei Linz, tatkräftig unterstützten.
Wie bereits in unserem Bericht erwähnt, war es ein glücklicher Zufall, dass sich der Hubschrauber, samt Löschausrüstung im Einsatzgebiet aufhielt.
Laut Aussage des Piloten war ein routinemäßiger Übungs- und Ausbildungsflug mit dem Löschkübel geplant. Deswegen bestand die Besatzung an diesem Tag auch aus drei Personen. In der Regel wird im 2er Team geflogen. Stationiert ist dieser Hubschrauber der Polizei am Flughafen in Hörsching.
Bezirks-Feuerwehrkommandant Ing. Johannes Enzenhofer sagt:
„Die professionelle Unterstützung unserer Feuerwehren beim Löschen von Waldbränden durch die Flugpolizei aus der Luft garantiert einen raschen Löscherfolg. Eine gute Abstimmung und Kooperation sowohl zu Lande als auch aus der Luft sind Garant dafür.“
Eine ungewöhnliche Rauchsäule war bei Abflug zur erwähnten Übung weithin sichtbar, kurzfristig wurde deshalb beschlossen, Nachschau zu halten. Die Ankunft am Einsatzort war zirka zeitgleich mit den erstalarmierten Freiwilligen Feuerwehren Altenberg und Oberbairing. Aus der geplanten Übung wurde für die Besatzung des Hubschraubers ein Ernstfall.
Der nahegelegene Pleschingersee wurde angeflogen und der LöschkĂĽbel dort direkt fĂĽr einen ersten Wasserabwurf befĂĽllt. Danach erfolgte die Betankung des Löschbehälters bodengestĂĽtzt durch bereits eingeteilte Freiwillige Feuerwehren.Â
Durch diese wertvolle Unterstützung konnte gemeinsam ein rascher Löscherfolg erzielt, und ein größerer Waldbrand erfolgreich verhindert werden.






Quelle: AFK Ottensheim, Oberbrandinspektor d.F. Thomas Traxler



