FF Bad Ischl: Materialschlacht für Mensch und Gerät bei massivem Dachstuhlbrand Massiver Dachstuhlbrand │ © Andreas Hippesroither (FF Bad Goisern) / Alexander Dänhardt (FF Lauffen)

FF Bad Ischl: Materialschlacht für Mensch und Gerät bei massivem Dachstuhlbrand

Gegen 10:10 Uhr wurden die Kräfte der Hauptfeuerwache und der FF Pfandl zu einem Dachstuhlbrand in die Ortschaft Ahorn alarmiert.

Hohe Rauchsäule

Bereits bei der Anfahrt der ersten Mannschaften konnte eine hohe Rauchsäule gesichtet werden. Umgehend erhöhte der Einsatzleiter Alexander Huber, die Alarmstufe – was einen Gesamtalarm für den Pflichtbereich Bad Ischl und in weiterer Folge eine Alarmierung der FF Bad Goisern mit dem Atemschutzfahrzeug und einem Hubrettungsfahrzeug bedeutete.

Keine Personen im Gebäude

Bei der Lageerkundung wurde der Einsatzleiter von zwei Mitgliedern der Feuerwehren Bad Ischl und Bad Goisern empfangen. Beide waren unabhängig voneinander in der Nähe vom Brandobjekt und konnten bereits wichtige Informationen an den Einsatzleiter weitergeben. Entgegen ersten Meldungen waren zum Glück keine Personen mehr im Gebäude.

Zubringleitung von der Traun

Sofort nach dem Eintreffen der ersten Löschtrupps wurde mit dem Aufbau der Löschleitung begonnen. In der Erstphase konnte die Wasserversorgung von den Tankwägen der Hauptfeuerwache und der FF Pfandl sichergestellt werden. In weiterer Folge konnte Wasser von zwei umliegenden Hydranten und durch eine lange Zubringerleitung von der Traun zugeführt werden. Zeitgleich starteten mehrere Atemschutztrupps die Brandbekämpfung im inneren des Hauses.

„Drill – X“ im Einsatz

Mit den beiden Hubrettungsfahrzeugen wurde die Brandbekämpfung durch die Dachhaut mit dem Bohrlöschgerät „Drill – X“ durchgeführt, was sich als äußerst erfolgreich erwies.

Brand unter Kontrolle

Gegen 12:02 Uhr war der Brand soweit unter Kontrolle – ein Übergreifen auf benachbarte Häuser konnte verhindert werden.

Gebäude einsturzgefährdet

Aufgrund der massiven Brandlast im Inneren des Gebäudes, musste es gegen 13:00 Uhr von einem ebenfalls alarmierten Statiker, als einsturzgefährdet eingestuft werden – eine Bekämpfung der letzten Glutnester war somit nur mehr von außen möglich.

Endlich „Brand Aus“

Gegen 14:40 Uhr konnte die erlösende Meldung „Brand Aus“ gegeben werden.

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Eine Tankwagenbesatzung der Hauptfeuerwache verblieb als Brandwache am Einsatzort.

Worte des Einsatzleiters

Einsatzleiter Alexander Huber sprach von einem sehr fordernden Einsatz: „Speziell in der Erstphase war die Koordination der anfahrenden Fahrzeuge sehr schwierig, da die Platzverhältnisse beim Brandobjekt äußerst beengt sind. Herausheben möchte ich die perfekte Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte vor Ort: Speziell bedanken möchte ich mich bei Herbert Landl von der FF Pfandl, welcher einen Brandabschnitt und die Atemschutzüberwachung über hatte und bei Florian Bramberger, ebenfalls von der FF Pfandl, welcher die Wasserversorgung optimal koordinierte. Egal ob Feuerwehr, Rotes Kreuz oder Polizei – nur durch das perfekte Zusammenspiel konnten wir den Brand rasch unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung auf umliegende Gebäude verhindern.“ So Huber nach dem Einsatz.

Massive Personalarmada

Neben den Feuerwehren und Wachen aus Bad Ischl war auch die FF Bad Goisern, der Bezirkskommandant Thomas Dreiblmeier, das Rote Kreuz mit vier Fahrzeugen und einer Notärztin, mehrere Streifen der Polizei, ein Mitarbeiter der OÖ Ferngas und ein Statiker vor Ort.

Von den Feuerwehren waren insgesamt 136 Mann mit 27 Fahrzeugen beteiligt.

Quelle: Christian Wacek, FF Bad Ischl

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