BFV Deutschlandsberg: Wohnhausbrand in Stainz in der Sauerbrunnstraße Wohnhausbrand in Stainz │ © FF Stainz

BFV Deutschlandsberg: Wohnhausbrand in Stainz in der Sauerbrunnstraße

Alarmstichwort: B12-Wohnhausbrand

In den frühen Morgenstunden des 6.12.2025 wurde die FF Stainz um kurz vor 04.00 Uhr mittels Sirenenalarm zu einem Wohnhausbrand in die Sauerbrunnstraße gerufen. Unverzüglich rückten alle Fahrzeuge mit insgesamt 28 Kräften aus. Aufgrund des Ausmaßes des Brandes wurden weitere Feuerwehren und Sonderdienste mitalarmiert.

Beim Eintreffen am Einsatzort stellte sich bei der Erkundung durch den Einsatzleiter heraus, dass sich die Bewohnerin zum Glück bereits selbstständig unverletzt ins Freie retten konnte. Erste Löschversuche durch Nachbarn mit Handfeuerlöschern waren leider ohne Erfolg geblieben. Der Vorbau des Wohnhauses stand bereits in Vollbrand, kurze Zeit später griff das Feuer auch auf den Dachstuhl über.

Die Brandbekämpfung erfolgte umgehend mit mehreren Atemschutztrupps der FF Stainz, FF Wald bei Stainz, FF Rassach, FF Ettendorf, FF Stallhof und FF St. Stefan ob Stainz im Innen- und Außenangriff, aufgeteilt in zwei Einsatzabschnitte mit zwei unabhängigen Zubringleitungen. Auf dem nahegelegenen Busparkplatz der Schule wurden Aufstellflächen für die zahlreichen Einsatzfahrzeuge und ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet, um die zehn gleichzeitig eingesetzten Trupps aus 6 Feuerwehren effizient koordinieren zu können. Drei dieser Trupps wurden mit Geräten aus dem Atemschutzcontainer des WLF der BTF Magna Lannach ausgerüstet. Über die Drehleiter der FF Stainz wurde das Dach ausgeleuchtet, in weiterer Folge die Dachhaut geöffnet, um besser an das brennende Dämmmaterial aus Kokosfasern zu gelangen.

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Aufgrund der starken Durchzündung musste der Dachstuhl schlussendlich mit einem Gemeindebagger abgetragen werden. Glosendes Material wurde auf den Gemeindetraktoranhänger verladen und zum Gelände des Altstoffsammelzentrums transportiert, wo es durch die eingesetzten Kräfte der FF St. Stefan ob Stainz und FF Stallhof weiter abgelöscht wurde. Die verbliebenen Atemschutztrupps waren stundenlang mit dem Bekämpfen immer wieder aufflackernder Brandstellen am Gebäude beschäftigt.

Gegen 15:30 Uhr konnte der Einsatzleiter HBI Robert Eibl schließlich „Brand aus“ geben. Das Wohnhaus selbst war leider nicht mehr zu retten gewesen, es konnte allerdings ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarhäuser oder umstehende Bäume verhindert werden. Abschließend wurde die Einsatzstelle mit Schwerschaum abgedeckt und im Rüsthaus die Fahrzeuge und Geräte gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht. Insgesamt standen die Feuerwehrkräfte rund 13 Stunden im Einsatz.

Eine Kameradin wurde gleich zu Beginn des Einsatzes leicht verletzt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins LKH Deutschlandsberg eingeliefert. Nach ambulanter Behandlung konnte sie ihren Dienst allerdings wieder aufnehmen.

Neben der FF Stainz standen im Einsatz: die FF Deutschlandsberg mit einer zweiten Drehleiter, die allerdings aufgrund fehlender Aufstellflächen rund um das brennende Haus aber nicht benötigt wurde, der Atemschutzcontainer der BTF Magna Lannach der während des Einsatzes für das Auffüllen von 85 Atemschutzflaschen verantwortlich war, die Bereichsatemschutzwerkstatt, die 15 Faschen zusätzlich befüllte, die FF Wildbach mit dem Einsatzleitfahrzeug, insgesamt 10 Atemschutztrupps der FF Wald bei Stainz, FF Rassach, FF Ettendorf, FF St. Stefan ob Stainz und FF Stallhof, welche insgesamt rund 40 mal unter schwerem Atemschutz an der Brandstelle arbeiteten sowie der Gemeindebagger und zwei Gemeindetraktore mit Anhänger. Ebenfalls vor Ort befanden sich Bürgermeister Karl Bohnstingl, Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Josef Gaich, die Polizei mit dem Bezirksbrandermittler und das Rote Kreuz. Insgesamt waren 10 Feuerwehren und die Gemeinde Stainz mit 23 Fahrzeugen und ca. 120 Kräften im Einsatz.

Der Bürgermeister sowie der Feuerwehrkurat und die Notfallpsychologin der FF Stainz kümmerten sich um die Betreuung und Versorgung der betroffenen Bewohnerin.

Die Freiwillige Feuerwehr Stainz bedankt sich bei allen eingesetzten Wehren und Organisationen für die hervorragende Zusammenarbeit sowie den Nachbarn rund um die Einsatzstelle für die Versorgung mit Heißgetränken und Verpflegung.

Bericht: FF Stainz
Quelle: Quelle: BFV Deutschlandsberg, OBM Ing. Andreas Maier; Pressedienst Abschnitt 07

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