Nur ein einziger Anruf sorgte am Sonntag (12.10.2025) für einen Großeinsatz der Feuerwehr
Kurz vor 12.30 Uhr wurde die Feuerwehrbereichsalarmzentrale Baden von der Rettungsleitstelle über einen Wohnhausbrand in Schönau a.d.Triesting im Bezirk Baden Kenntnis gesetzt. Es sollen sich keine Personen im Gebäude befinden. Mehr war zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Der diensthabende Leitstellendisponent der Feuerwehralarmzentrale löste daraufhin einen B3 Gebäudebrand-Wohnhaus aus und alarmierte zunächst einmal die örtliche Freiwillige Feuerwehr Schönau/Triesting, FF Günselsdorf, FF Kottingbrunn, FF Sollenau aus dem Nachbarbezirk Wiener Neustadt und die Drehleiter FF Stadt Bad Vöslau.
Da sich der Brand im Erdgeschoß dann im weiteren Verlauf auch auf das Dach ausbreiten konnte und plötzlich Flammen aus dem Dachgiebel drangen, wurde ein zweites Hubrettungsgerät – FF Traiskirchen Stadt mit der Teleskopmastbühne und in Folge noch weitere Feuerwehren mit Atemschutzgeräteträgern (FF Leobersdorf; FF Blumau, FF Sooß) zur Unterstützung nachalarmiert.
Über mehrere Stunden standen dann bis zu 170 Feuerwehrleute aus insgesamt 9 Feuerwehren (8 aus dem Bezirk Baden und 1 aus dem Bezirk Wiener Neustadt) im Löscheinsatz.
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Die Schwierigkeit dabei war jedoch ins Innere des betroffenen Dachstuhls vorzudringen, da die Dachdeckung nicht aus herkömmlichen Dachziegeln bestand, sondern aus Metall-Platten in Ziegeloptik. Da diese mehrmals verschraubt waren, mussten zum Öffnen der Dachhaut Motortrennjäger und andere Brech- bzw. Schneidwerkzeuge eingesetzt werden.
Gegen 17 Uhr war der Brand so weit abgelöscht, dass ein Großteil der Kräfte abgezogen werden konnte. Jedoch folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Erst gegen 19.15 Uhr konnte der Feuerwehreinsatzleiter „Brand aus“ melden. Über Nacht wurde eine Brandwache von der FF Schönau/Triesting gestellt.
Es gab bei den Löscharbeiten einen verletzten Feuerwehrmann mit einer Schnittwunde, die von den ebenfalls anwesenden Rettungskräften versorgt wurde. Von der Feuerwehr konnte ein Hund in Sicherheit gebracht werden. Der Hausbewohner konnte sich selber in Sicherheit bringen. Ein Brandursachenermittler der Polizei nahm vor Ort Erhebungen auf. Der Schaden am Gebäude ist enorm. Eine Drohne mit Wärmebildkamera der Polizei lieferte der Feuerwehreinsatzleitung während fast den ganzen Einsatz wertvolle Bilder/Videos aus der Luft.