Die schlimmsten Waldbrände der Geschichte erlebten die Menschen in Südkorea im Frühjahr 2025.
In den vergangenen Tagen besuchte eine Abordnung der Feuerwehr aus Südkorea die Steiermark, um Erfahrungen zur Waldbrandbekämpfung aus Österreich mit nach Hause nehmen zu können.
Gemeinsam mit Ing. Peter Ondrich, dem Waldbrandsachverständigen der Landesforstdirektion des Landes Steiermark, begrüßte Abschnittsfeuerwehrkommandant Hannes Koch die asiatischen Gäste in Eisbach-Rein, dort wo heuer Ende April, aufgrund eines Waldbrandes, der größte und aufwändigste Feuerwehreinsatz der steirischen Geschichte stattfand.
Hannes Koch gewährte dabei Einblicke in das österreichische Feuerwehrwesen, schwerpunktmäßig in die Waldbekämpfungskonzepte (Taktik und Technik) in der Steiermark. Ausführlich und lebhaft schilderte er dabei seine Erlebnisse beim Waldbrand.
Preis: € 24,34
SEIZ Mechanic Universeller Handschuh für Rettungskräfte
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Günter Kriegl zeigte dabei auf, wie wichtig Feuerwehrdrohnen mit Wärmebildkameras zur Führungsunterstützung aus der Luft sein können.
Peter Ondrich referierte über die Verwaltungsaufgaben bei derartigen Ereignissen und demonstrierte den interessierten Gästen, wie sich etwa Wetterprognosen auf die einsatztaktischen Entscheidungen auswirken.
Abschließend führte der Förster des Stiftes Rein, Ing. Florian Soritz, die Besucher direkt in das vom Waldbrand betroffene Gebiet am Mühlbachkogel und zeigte ihnen das Ausmaß, welches das Feuer letztlich verursacht hat.
Zur Erinnerung: Am 25. April 2026 brach in Eisbach-Rein (Marktgemeinde Gratwein-Straßengel, Graz-Umgebung), am Mühlbachkogel, aus noch immer ungeklärter Ursache, ein Waldbrand aus, der sich aufgrund von Trockenheit und Wind auf über 70 Hektar Waldgebiet ausbreiten konnte. 17 Tage lang standen in Summe rund 2500 Einsatzkräfte aus der Steiermark, Burgenland und Niederösterreich im Löscheinsatz. Zeitgleich standen im Kärntner Lesachtal zahlreiche Feuerwehrkräfte bei einem Waldbrand im Ausmaß von über 100 Hektar 24 Tage lang im Löscheinsatz.




Quelle: Roman Hußnigg-Peukert, OBI, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Bereichsfeuerwehrverband Graz-Umgebung, Abschnitt 6



