FF Brunn am Gebirge: Kleinkind in PKW eingeschlossen

2-jähriger unversehrt aus Fahrzeug befreit

„T1 Person in Notlage – Kind in Fahrzeug eingeschlossen“ lautete der Alarmtext für die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge am Vormittag des 09.04.2019. Bereits wenige Minuten später setzte sich das Hilfeleistungsfahrzeug „Tank 1 Brunn“ zur Einsatzstelle in Bewegung, wo bereits die aufgelöste Mutter eines etwa zwei Jahre alten Kindes, mehrere Passanten sowie die Exekutive auf das Eintreffen warteten.

Da sich das eingeschlossene Kind bester Gesundheit erfreute, ruhig war und aufgrund der Außentemperatur kein all zu schnelles Aufheizen des Fahrzeuginnenraumes zu erwarten war entschied der Einsatzleiter das Fahrzeug möglichst schonend mittels diverser Drahthaken und anderer Hilfsmittel zu öffnen. Trotz des älteren Baujahres des Fahrzeuges war dieses jedoch mit einigen elektronischen sowie mechanischen Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet, welche diese Versuche scheitern ließen. Daher und weil der tapfere junge Mann immer unruhiger wurde, wählten die Einsatzkräfte die letztmögliche Methode und verschafften sich gewaltsam, durch Einschlagen der Beifahrerfensterscheibe mittels Federkörner, Zugang zum Fahrzeuginneren. Selbst zu diesem Zeitpunkt ließen sich die Türen des Fahrzeuges noch nicht öffnen, weshalb ein Feuerwehrmitglied über die Fensteröffnung des Fahrzeug betrat um das Kleinkind aus seinem Kindersitz zu befreien und den Jungen schließlich unversehrt seiner erleichterten Mutter zu übergeben.

Wie immer bei betroffenen Kindern wurde auch dem tapferen jungen Mann der Traumabär „Pauli“ von den Einsatzkräften überreicht um ihn in der Situation zu beruhigen und seinen Kontakt mit der Feuerwehr trotz des Erlebten in positiver Erinnerung zu behalten. Dieser zeigte auch umgehend Wirkung und verwandelte seine Tränen in ein sanftes Lächeln.

Quelle: FF Brunn am Gebirge, SB Marco Oesze

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