EuropĂ€ischer Tag des Notrufs: ASFINAG setzt auf modernste Systeme fĂŒr mehr Sicherheit Foto: ASFINAG

EuropĂ€ischer Tag des Notrufs: ASFINAG setzt auf modernste Systeme fĂŒr mehr Sicherheit

Gekennzeichnete Notrufeinrichtungen garantieren rasche Hilfe im Ernstfall

Wien (OTS) – UnfĂ€lle oder Pannen auf Autobahnen stellen Extremsituationen dar. Rasche Hilfe ist dann unbezahlbar! Wenn es Probleme mit dem Handy gibt, kann die Alarmierung schwierig werden. Mit den rund 4.200 Notrufeinrichtungen der ASFINAG werden sofort nach der Aktivierung folgende Eckdaten ĂŒbermittelt: Autobahn oder Schnellstraße, Fahrtrichtung und Kilometrierung. „Diese Informationen sind fĂŒr einen raschen und effizienten Einsatz unerlĂ€sslich“, sagt Gerhard Hudecek, Leiter der Elektromaschinellen Erhaltung der ASFINAG, „in unseren neun Verkehrsmanagement Zentralen gehen tĂ€glich im Schnitt 25 Notrufe ein.“ Die Kollegen wissen sofort wo genau dieser abgesetzt wird und können umgehend alle Maßnahmen einleiten.“ Ob im Tunnel oder im Freiland, gut gekennzeichnete Notrufeinrichtungen sorgen mit modernster Technik dafĂŒr, dass alle Alarmrufe mit wenigen und einfachen Handgriffen abgesetzt werden können.

Die ASFINAG stellt Notrufeinrichtungen auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen sowohl entlang der Strecke, als auch auf den 47 ASFINAG RastplĂ€tzen zur VerfĂŒgung. NotrufsĂ€ulen sind auf der Fahrbahn immer paarweise gegenĂŒberliegend angebracht – damit wird verhindert, dass jemand – etwa in Panik – die Autobahn ĂŒberquert. Alle diese Einrichtungen sind direkt mit den ASFINAG Verkehrsmanagement Zentralen verbunden, die an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr besetzt sind. Der letzte Stand der Technik ist dabei unabdingbar. Ist ein Streckenabschnitt ohne direkte Stromversorgung, werden die Notrufeinrichtungen ĂŒber Solarstrom versorgt und der Notruf erfolgt ĂŒber das GSM-Netz.

Parallel dazu, verbessert die ASFINAG auch laufend die Kommunikation bei VorfĂ€llen im Tunnel. Die Beschallung innerhalb der Tunnelanlagen – die Möglichkeit der Kommunikation bei Großereignissen von der Tunnelzentrale direkt in das Autoradio (UKW Frequenz) – durch die zustĂ€ndige Verkehrsmanagement-Zentrale wurde technisch verbessert. Texte in Deutsch und neuerdings auch in Englisch weisen auf UnfĂ€lle oder Pannen hin und informieren ĂŒber die wichtigen ersten Schritte fĂŒr den Autofahrer im Falle des Falles.

Ein Mehr an Sicherheit fĂŒr alle Verkehrsteilnehmer durch:

  1. Genaue und schnelle Ortung der Notrufe
    Bei jedem Anruf von einer NotrufsĂ€ule bekommt der Operator in der Überwachungszentrale sofort die Standortkoordinaten am Bildschirm auch graphisch dargestellt, also wo genau sich der Hilfesuchende befindet (Tunnel, Autobahn, Fahrtrichtung, NotrufsĂ€ule mit Bezeichnung und Kilometerangabe in einem Streckenbild).
  2. Paralleles Bearbeiten mehrerer Notrufe
    Das neue Notrufsystem ermöglicht auch die Parallel-Annahme mehrerer, gleichzeitig eintreffender Notrufe. Damit ist auch in diesem Fall sichergestellt, dass eine rasche Hilfeleistung nicht durch Warten auf eine freie Leitung verzögert wird.
  3. Konferenzschaltung mit Feuerwehr, Polizei, Rettung, Autofahrerclubs
    Die BedienplĂ€tze ermöglichen den ASFINAG Mitarbeitern in den Überwachungszentralen (Operatoren) eine sofortige Konferenzschaltung und Weiterleitung zu anderen NotruftrĂ€gern wie Feuerwehr, Polizei, Rettung, aber auch zu Pannendienstorganisationen wie ÖAMTC oder ARBÖ. Da jeder Bedienplatz alle lokalen Telefonnummern sofort griffbereit hat, ist sichergestellt, dass die Hilfestellung im Falle einer Panne oder eines Unfalls so rasch wie möglich in die Wege geleitet werden kann.
  4. Schnelle Beschallung im Tunnel im Ereignisfall (auch per UKW Einsprache möglich)
    Vom selben Arbeitsplatz, von wo der Operator den Notruf in der Überwaschungszentrale entgegen nimmt, kann er bei Bedarf per Mausklick in den jeweiligen Tunnel einsprechen bzw. auch via UKW-Funk mit den Autofahrern im Tunnel Kontakt aufnehmen und zum Beispiel vor Hindernissen warnen.

Der europĂ€ische Tag des Notrufs am 11. Februar EingefĂŒhrt wurde der europaweit gĂŒltige Notruf 1992. Ziel war es, eine einheitliche Notrufnummer – 112 – in allen EU-Mitgliedsstaaten zusĂ€tzlich zu den nationalen Nummern, verfĂŒgbar zu machen.

RĂŒckfragen & Kontakt:

AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
Alexandra Vucsina-Valla
Pressesprecherin fĂŒr Wien, NÖ und Burgenland
Mobil: +43 664-60108 17825
alexandra.vucsina-valla@asfinag.at
www.asfinag.at

Quelle: www.ots.at

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