FF Gröbming: Kollision auf Bahnübergang endet tödlich

Am Bahnübergang in Sölkdörfl (Gemeindegebiet Stein an der Enns) kam es am 16.05.2005 aus bislang ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß zwischen einem Personenzug und einem PKW. Die Lenkerin wurde dabei eingeklemmt, das Autowrack bis zum Stillstand des Eisenbahnfahrzeugs ca. 500 Meter weit mitgeschleift. Insassen nachkommender Fahrzeuge wurden Zeugen des Unfalles und verständigten die Einsatzkräfte.

Um 20.40 Uhr alarmierte die Bezirksfeuerwehrzentrale Liezen die Feuerwehr Gröbming und die FF Stein an der Enns zur Menschenrettung. Umgehend rückten LFB-A und MTF-A GRÖBMING zur Alarmadresse aus und trafen zeitgleich mit KLF-A bzw. MTF STEIN am Unfallort ein. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits ein RK-Team sowie die NAH-Besatzung vor Ort. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter bzw. Rücksprache mit dem Notarzt wurde die technische Rettung mittels hydraulischem Rettungsgerät begonnen. Da der PKW beim Anprall fast bis zur Hälfte unter die E-Lok gedrückt wurde, gestaltete sich die Befreiung der Eingeklemmten extrem schwierig. Parallel zur Rettungsaktion wurden Beleuchtung und Brandschutz aufgebaut sowie diverse Sicherungsarbeiten durchgeführt. Ebenso wurden die Notfallmanager der ÖBB bei der Erdung der Oberleitung bzw. die Exekutivbediensteten beim Absichern der Einsatzstelle unterstützt. Trotz der raschen Intervention aller Rettungskräfte kam für die Patientin jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle.

Mit der Bergung des PKW wurde ein örtliches Abschleppunternehmen beauftragt und bei der Durchführung unterstützt. Am Eisenbahnfahrzeug waren keine wesentlichen Schäden feststellbar, eine Abschleppung war nicht notwendig. Die Feuerwehr Gröbming konnte um 22.00 Uhr einrücken und meldete sich bei Florian Liezen wieder einsatzbereit. Die Nachsicherung bzw. Reinigung der Unfallstelle übernahm die FF Stein an der Enns.

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Quelle: online eingesendet von""ffgb"