BF Wien/Novak: Teamarbeit der Berufsfeuerwehr Wien ist vorbildhaft Bildmitte Feuerwehrstadträtin Barbara Novak mit Branddirektor Mario Rauch und Kollegen der Berufsfeuerwehr Wien │ © Stadt Wien / Bubu Dujmic

BF Wien/Novak: Teamarbeit der Berufsfeuerwehr Wien ist vorbildhaft

Amtsführende Stadträtin Barbara Novak, MA überzeugt sich bei Besuch vom Leistungsspektrum der Berufsfeuerwehr Wien: Ob Brände, Verkehrsunfälle, gefährliche Chemikalien oder abgestürzte Personen – die Feuerwehr ist für nahezu jedes Szenario gerüstet. Mit 24 Feuerwachen über das gesamte Stadtgebiet verteilt stehen die Einsatzkräfte rund um die Uhr bereit und rückten 2024 zu 46.631 Einsätzen aus.

Im Zuge eines gemeinsamen Besuchs eines Wasserstützpunktes mit Branddirektor Dipl.-Ing. Mario Rauch überzeugte sich Feuerwehrstadträtin Barbara Novak, MA von dem professionellen Zusammenspiel der Einsatzkräfte des Wasser- und Tauchdienstes. Die Spezialkräfte werden im Ernstfall gemeinsam mit den nächstgelegenen Feuerwehreinheiten bei einem Ertrinkungsfall alarmiert. So ist sichergestellt, dass im Wiener Stadtgebiet innerhalb weniger Minuten ein Feuerwehrfahrzeug an der Einsatzstelle eintrifft. Falls notwendig, kommt auch der Wiener Rettungshubschrauber „Christophorus 9“, der zwei Feuerwehr-Einsatztaucher aufnehmen kann, zum Einsatz. So können auch Einsätze im Wiener Umland – in Niederösterreich oder im nördlichen Burgenland – unterstützt werden.

Frau Stadträtin Barbara Novak, MA konnte vor Ort unter anderem die Kommunikationseinheit, mit der die Taucher unter Wasser mit den Kollegen an Land in Kontakt bleiben, testen und einer Rettungsübung beiwohnen: „Bei der heutigen Bootsfahrt am Wasserstützpunkt Leopoldstadt haben die Kollegen eindrucksvoll demonstriert, wie reibungslos und effizient die Einheiten der Berufsfeuerwehr Wien zusammenarbeiten. Ob Löscheinsätze, Rettungsaktionen oder Unterwasserkommunikation – Teamwork und Zusammenarbeit stehen im Mittelpunkt.“

* Anzeige: Wenn Sie über einen solchen Link ein Produkt bestellen, erhalten wir dafür eine Provision von Amazon. Für Sie entstehen selbstverständlich keine zusätzlichen Kosten. Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem Stand vom 24. April 2026 um 2:36 und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf amazon.de angezeigt werden. Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden ‚wie besehen‘ bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden. Alle Angaben ohne Gewähr.

„Dank moderner Ausstattung und eines eng verzahnten Kommunikationsnetzwerks können die Kolleg*innen im Wasser- und Tauchdienst rasch und effektiv Hilfe leisten. Die Berufsfeuerwehr Wien ist damit ein herausragendes Beispiel für gelebtes Teamwork, professionelle Zusammenarbeit und hohe Einsatzbereitschaft in unserer Stadt“, zeigt sich Stadträtin Novak stolz.

Branddirektor Mario Rauch verwies beim Besuch auf zahlreiche weitere Einsätze der Berufsfeuerwehr Wien im Zusammenhang mit Wasser: Seien es die Badeunfälle in Naturgewässern wie der Neuen Donau, Sicherungsmaßnahmen an einem 80 Meter langen Frachtschiff, das nach einem Riss im Rumpf in der Donau zu sinken drohte oder die Bergung von Gegenständen wie E-Scootern aus dem Donaukanal.

Zitat Branddirektor Dipl.-Ing. Mario Rauch:

„Wie die Vielzahl an Wasser-Einsätzen alleine in den vergangenen Wochen gezeigt hat, ist die Berufsfeuerwehr Wien und ihr Tauchdienst maßgeblich an der Rettung von Personen aus Gewässern beteiligt. Deswegen sollte im Ertrinkungsfall umgehend der Feuerwehr-Notruf unter 122 angerufen werden, damit unsere Einsatzkräfte so rasch und gezielt wie möglich vor Ort sein können. Da jede Minute zählt, können so auch ortsunkundige Personen geortet werden und die Hilfestellung kann punktgenau erfolgen.

Jede Feuerwehrfrau und jeder Feuerwehrmann verfügt zudem über den Helferschein und kann damit bereits qualifizierte Hilfe leisten. Die Kenntnisse zur Rettung von Personen aus Gewässern werden in der Grundausbildung vertieft. Schwimmwesten, Leinen, Notfallrucksack, Rettungsringe und andere Ausrüstungsgegenstände werden unabhängig von den Spezialkräften auf den Einsatzfahrzeugen bzw. auf den Wachen in Wassernähe bereitgehalten, um vollumfänglich für diese Einsätze gerüstet zu sein.“

Dem Wasser- und Tauchdienst der Berufsfeuerwehr Wien stehen zwei Mehrzweckboote, vier Arbeitsboote, Zillen und Schlauchboote zur Verfügung. Bei den Arbeitsbooten handelt es sich um Schnelleinsatzboote für Rettungs- und Hilfseinsätze. Sie können auch für die Brandbekämpfung mit einer Tragkraftspritze zur Löschwasserförderung ausgerüstet werden. Die Boote verfügen über Radar, Echolot, Bodensonar mit 3D-Funktion sowie ein Wärmebildsystem zum raschen Auffinden von Personen, wobei die meisten Feuerwehrboote am Wasserstützpunkt „Leopoldstadt“ stationiert sind.

Der Wasserdienst der Berufsfeuerwehr Wien verfügt zudem über drei moderne Taucherfahrzeuge, die auf dem Landweg zur Einsatzstelle fahren. Sie sind auf der Hauptfeuerwache „Leopoldstadt“ und der Gruppenwache „Kaisermühlen“ stationiert.

Quelle: Stadt Wien – Feuerwehr und Katastrophenschutz
www.feuerwehr.wien.at

Zum Seitenanfang