In den frühen Morgenstunden des 2. Juni 2026 (03:01 Uhr) kam es im Villacher Stadtteil Seebach zu einem Brand von insgesamt zehn 1.100-Liter-Mülltonnen einer dortigen Wohnanlage. Beim Eintreffen des Löschzuges der Hauptfeuerwache Villach und der Feuerwehr Perau befand sich der gesamte Mülllagerplatz bereits in Vollbrand. Die starke Rauchentwicklung in der Wohnsiedlung führte dazu, dass eine weitere Rauchentwicklung nur eine Straße weiter an die Feuerwehrleitstelle Villach gemeldet wurde. Nach entsprechender Kontrolle einer Löschgruppe stellte sich jedoch heraus, dass diese Meldung auf denselben Brand zurückzuführen war.
Unter schwerem Atemschutz wurde die Brandbekämpfung vorgenommen und das Feuer rasch gelöscht, berichtet Einsatzleiter Martin Regenfelder von der Hauptfeuerwache Villach.
Leider wurde der unmittelbar an den Mülllagerplatz angrenzender Baustellencontainer einer Installationsfirma ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der Container wurde von der Feuerwehr geöffnet und das glosende Installationsmaterial ausgeräumt und abgelöscht. Dabei kam eine Sauerstoffflasche zum Vorschein, die im Inneren des Containers einer Hitzeeinwirkung ausgesetzt war. Diese wurde vom Atemschutztrupp geborgen und in einem Wasserbad abgekühlt.
Im Einsatz standen die Hauptfeuerwache Villach und die Feuerwehr Perau mit insgesamt 25 Mann und sechs Fahrzeugen. Ebenso war eine Streife der Polizei vor Ort, die weitere Ermittlungen aufgenommen hat.
Quelle: Hauptfeuerwache Villach




