Der Jahreswechsel 2025/2026 brachte auch dieses Mal ein erhöhtes Einsatzaufkommen fĂŒr die Berufsfeuerwehr Wien. Durch die ausgezeichnete Koordination mit den anderen Einsatzorganisationen konnten die zahlreichen Brand- und SturmeinsĂ€tze rasch und effizient abgearbeitet werden. Ein
Feuerwehrmann wurde durch einen Feuerwerkskörper leicht verletzt.
Wie jedes Jahr ist die Silvesternacht fĂŒr die EinsatzkrĂ€fte der Berufsfeuerwehr Wien eine spezielle Herausforderung. Insgesamt waren 389 EinsĂ€tze zu bewĂ€ltigen. Darunter fielen zahlreiche Klein- und FlurbrĂ€nde im Freien, BalkonbrĂ€nde, brennende MĂŒllbehĂ€lter, ZimmerbrĂ€nde, Alarme automatischer Brandmeldeanlagen und dieses Jahr durch den starken Wind auch SturmschĂ€den.
Durch eine entsprechende Vorbereitung und die Koordination mit der Polizei und den anderen Einsatzorganisationen wurde das Einsatzaufkommen von der Berufsfeuerwehr Wien rasch und effizient, ohne gröĂere ZwischenfĂ€lle, bewĂ€ltigt. Im 11. Bezirk wurde ein Feuerwehrmann bei Löscharbeiten durch eine Feuerwerksrakete getroffen und dabei leicht verletzt.
Im 15., Schweglergasse kam es noch in den Abendstunden zu einem Brand einer Abluftleitung in einem Lokal mit Holzkohlegrill. Durch mehrere Atemschutztrupps konnte der Brand gelöscht und mehrere betroffene Wohnungen kontrolliert werden. Verletzt wurde niemand.
Drei BalkonbrĂ€nde in 20., EngerthstraĂe, 2., Handelskai und 10., LaimĂ€ckergasse wurden frĂŒhzeitig von Passanten bemerkt und alarmiert. Die FeuerwehreinsatzkrĂ€fte konnten die BrĂ€nde rasch unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung auf die Wohnungen verhindern.
In zahlreichen FĂ€llen sorgten brennende MĂŒllcontainer in HausdurchgĂ€ngen, Innenhöfen und MĂŒllrĂ€umen fĂŒr Probleme, konnten aber auch noch vor einer Brandausbreitung abgelöscht werden. Zwei KellerbrĂ€nde stellten sich als EntstehungsbrĂ€nde heraus und waren ebenfalls rasch unter Kontrolle.
Ein Brand am Wasser beschĂ€ftigte die FeuerwehreinsatzkrĂ€fte in der Leopoldstadt. Ein FischertaubelhĂŒtte an der Donauinsel stand im Vollbrand. Unter Atemschutz wurden zwei Rohre vom Ufer aus vorgenommen, vor allem, um einen Flurbrand durch den Funkenflug zu verhindern.
ZusĂ€tzlich wurde ein Löschangriff mit Wasserwerfer von einem Feuerwehrboot vorgenommen. Im Zeitraum von 22:00 Uhr bis 02:00 Uhr galt erhöhte Einsatzbereitschaft fĂŒr die Berufsfeuerwehr Wien. Danach ging das Einsatzaufkommen deutlich zurĂŒck.
Quelle: Stadt Wien â Feuerwehr und Katastrophenschutz
www.feuerwehr.wien.at




