HFW Villach: Reisebusbrand auf der Autobahn Reisebusbrand auf der Autobahn │ © HFW Villach

HFW Villach: Reisebusbrand auf der Autobahn

Kurz vor 14:00 Uhr langten bei der Feuerwehr über den Notruf 122 zahlreiche Meldungen über einen in Brand stehenden Autobus auf der A11 Karawankenautobahn in Fahrtrichtung Slowenien ein. Seitens der Feuerwehrleitstelle Villach wurde umgehend mit dem Alarmstichwort „B4 – Brand Reise-/Linienbus“ die Hauptfeuerwache Villach sowie die Feuerwehren Wernberg und Drobollach alarmiert.

Bereits während der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung sichtbar. Am Einsatzort konnte ein stehender Linienbus lokalisiert werden, der glücklicherweise keine Insassen mehr an Bord hatte. Die zuerst eintreffenden Tanklöschfahrzeuge der Hauptfeuerwache Villach begannen unverzüglich unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung. Dabei wurden zwei Löschleitungen sowie eine Mittelschaumleitung vorgenommen.

„Beim Eintreffen stand der hintere Bereich des Busses bereits in Vollbrand, das Feuer breitete sich rasch auf den gesamten Innenraum aus“, berichtet Einsatzleiter HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.

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Zur Sicherstellung eines gefahrlosen Einsatzes sperrte die Polizei den betroffenen Autobahnabschnitt vollständig. Die Wasserversorgung wurde durch die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Wernberg und Drobollach gewährleistet.

Nach rund einer Stunde konnte der Brand erfolgreich gelöscht und „Brand aus“ gegeben werden. In weiterer Folge wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Reinigungsarbeiten an der Fahrbahn durchgeführt. 

Ein privates Abschleppunternehmen verbrachte den vollständig ausgebrannten Bus, begleitet von einem Tanklöschfahrzeug der Hauptfeuerwache Villach, von der Autobahn. Zusätzlich wurde ausgelaufener Treibstoff durch die Einsatzkräfte gebunden. Die Endreinigung übernahm der Streckendienst der ASFINAG.

Nach etwa zwei Stunden konnten die eingesetzten Feuerwehren mit insgesamt acht Fahrzeugen und rund 45 Einsatzkräften den Einsatz beenden und wieder in die jeweiligen Rüsthäuser einrücken.

Quelle: Hauptfeuerwache Villach

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