Großbrand bei Villacher Entsorgungsunternehmen Großbrand bei Villacher Entsorgungsunternehmen │ © HFW Villach

Großbrand bei Villacher Entsorgungsunternehmen

Kurz vor Mitternacht schlug die automatische Brandmeldeanlage eines Villacher Entsorgungsunternehmen, welche direkt mit der Feuerwehrleitstelle Villach verbunden ist, an.

Bereits auf der Anfahrt, zu dem vom Feuerwehrzentrum rund einen Kilometer entfernten Betrieb, war eine massive Rauchentwicklung sichtbar und als das erste Team der Hauptfeuerwache am Einsatzort ankam, wurde ein größerer Brand im Bereich der Gewerbemülllagerung erkannt.

Sofort wurden weitere Kräfte nachgefordert. Mit dem Einsatzstichwort „B5 Brand Industriebetrieb“ wurde Vollalarm für die Hauptfeuerwache Villach sowie die Feuerwehren Perau, St. Magdalen, Drobollach, Vassach, Landskron und Maria Gail ausgelöst.

 Zu diesem Zeitpunkt stand bereits ein überdachter Müllsammelbereich, des Recyclingzentrums, in welche sich noch unsortierte Restmüll befand, in Vollbrand. 

Durch den Einsatzleiter Oberbrandinspektor Regenfelder Martin, Kommandant-Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach, wurde der Einsatzbereich in mehrere Einsatzabschnitte unterteilt, somit wurde eine Koordination der Kräfte erleichtert.

Das Löschen im Nahbereich der Halle war aufgrund der massiven Rauchentwicklung und der gewaltigen Hitze eine Herausforderung für die zahlreichen Feuerwehrfrauen und -männer.

Die Löscharbeiten mussten teils unter schweren Atemschutz vorgenommen werden.

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Mehrere Wasserwerfer sowie die Drehleiter kamen zum Einsatz – zeitweise wurden pro Minute mehrere tausend Liter Wasser auf den Brandherd abgegeben.

Dank der frühzeitigen Alarmierung durch die automatische Brandmeldeanlage, einer vorhandenen Sprinkleranlage sowie der baulichen Trennung der gelagerten Müllarten in betonierten Boxen, konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Container und Lagerbereiche erfolgreich verhindert werden, so HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach!

Vom Areal der benachbarten Kläranlage wurde aus Sicherheitsgründen über den Hubsteiger der Hauptfeuerwache ein Löschangriff auf der Rückseite der Halle vorbereitet, sollte sich das Feuer ausbreiten. Dieser war dann aber nicht mehr notwendig.

Derzeit müssen mithilfe eines Baggers der noch glosende Müll auseinander genommen werden, um die Glutnester ablöschen zu können. Dabei kann es noch zu einer sichtbaren Rauchentwicklung kommen.

Durch den beherzten Einsatz der insgesamt 7 oben erwähnten Feuerwehren, welche mit rund 100 Mann und 23 Fahrzeugen im Einsatz standen, konnte der Brand nach rund einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden und ein Ausbreiten auf das restliche Betriebsareal verhindert werden, so HBI Geissler weiter.

Ein Mitarbeiter des Unternehmens wurde leicht verletzt und zur weiteren Abklärung ins LKH Villach eingeliefert. 

Das angrenzende Altstoffsammelzentrum für die Bürger der Stadt Villach blieb vom Brand unversehrt. Die Kriminalpolizei Villach hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Quelle: Hauptfeuerwache Villach

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