BFVDL: Wirtschaftsgebäudebrand in Haselbach

Am Lateinberg in Haselbach (Gemeinde Pitschgau) kam es am Vormittag des 22.12. zu einem Wirtschaftsgebäudebrand. Insgesamt sechs Feuerwehren mit 16 Fahrzeugen und 73 Mann standen im Einsatz und konnten alle Tiere, die Nebengebäude sowie das Wohnhaus retten.


Um 10.45 Uhr wurden zunächst die Freiwilligen Feuerwehren Pitschgau-Haselbach, Hörmsdorf und Oberhaag alarmiert. Schon in der Erstphase wurden aufgrund des Brandausmaßes, das Gebäude stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Vollbrand, die Feuerwehren Lateindorf und Eibiswald nachalarmiert.

Zunächst wurde der Fokus auf den Schutz der Nebengebäude und die Rettung der Kühe aus dem im Untergeschoss des Gebäudes befindlichen Stall gelegt. Ein Atemschutztrupp konnte die Tiere ins Freie bringen, auch an den umliegenden Gebäuden entstand aufgrund des raschen Eingreifens kein Schaden.

In weiterer Folge konnte die Brandintensität rasch gebrochen werden und Atemschutztrupps wurden zum Ausräumen der Holzvorräte ins Gebäude geschickt. Zum Füllen der Atemluftflaschen wurde im weiteren Einsatzverlauf die FF Leibnitz mit ihrem Atemschutzfahrzeug nachalarmiert. Die Wasserversorgung konnte über das WTF Oberhaag mit seinen 11.000 l Wasservorrat und eine Zubringleitung von einem nahen Hydranten sichergestellt werden.

Nach rund zwei Stunden war der Brand soweit gelöscht, dass mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden konnte. Dazu wurde das Gebäude mit dem Kran des Schweren Rüstfahrzeuges der FF Eibiswald abgebrochen und die Vorräte ausgeräumt. Auch zwei Bauern kamen den Einsatzkräften mit ihren Rungenwagen mit Kränen dabei zur Hilfe.

Die Nachlöscharbeiten dauerten noch mehrere Stunden an, nach rund drei Stunden konnte der Großteil der Feuerwehren aber wieder in ihre Rüsthäuser einrücken.

Vor Ort waren auch das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen, welche die Besitzer betreuten sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen. Brandursache und Schadenshöhe sind Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.

Quelle: BFVDL, HBI Dipl.-Ing. (FH) Hans Jürgen Ferlitsch