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Im NĂ Feuerwehr- und Sicherheitszentrum in Tulln wurde am Wochenende der Bewerb um das NĂ FeuerwehrâFunkleistungsabzeichen (FULA) ausgetragen. Insgesamt stellten sich 550 Feuerwehrmitglieder aus Niederösterreich, mehreren weiteren BundeslĂ€ndern sowie GĂ€ste aus SĂŒdtirol den abwechslungsreichen und herausfordernden Stationen.
Der Bewerb umfasst eine Reihe praxisnaher Disziplinen, die typische Aufgaben eines Funkers im Einsatz realitÀtsnah abbilden. Eine Kernstation ist das Arbeiten mit dem DigitalfunkgerÀt, bei dem verschiedene Funktionen sicher zu bedienen und technische Grundlagenfragen zu beantworten sind.
In der Disziplin âAbsetzen von FunkgesprĂ€chenâ ĂŒbernehmen die Teilnehmenden die Rolle eines Funkers in der Einsatzleitung. Sie formulieren FunksprĂŒche nach geltender Funkordnung und ĂŒbermitteln diese korrekt ĂŒber die zugewiesene Sprechgruppe.
Ein zentraler Bestandteil des Bewerbs ist die Station âArbeiten mit dem DigitalfunkgerĂ€tâ. Dabei mĂŒssen die Bewerber mit einem HandfunkgerĂ€t verschiedene vorgegebene TĂ€tigkeiten durchfĂŒhren und zusĂ€tzlich technische Fragen beantworten.
Beim Lotsendienst stehen Orientierung, Genauigkeit und Kommunikation im Mittelpunkt. Wegbeschreibungen mĂŒssen prĂ€zise weitergegeben oder empfangene Anweisungen korrekt in Karten eingetragen werden.
Auch die Station âArbeiten in der Einsatzleitungâ verlangt strukturiertes Arbeiten: Aus vorgegebenen Meldungen entsteht ein vollstĂ€ndiges Einsatztagebuch, ergĂ€nzt um eine lageangepasste Skizze.
Die Disziplin âMelder im Einsatzâ, die seit kurzem fixer Bestandteil des Bewerbs ist, simuliert schlieĂlich realistischen Funkverkehr zwischen Einsatzleitung und eingesetzten Fahrzeugen.
Abgeschlossen wird der Bewerb mit einem umfassenden Fragenblock aus dem Bereich Funkordnung, GerÀtekunde und technischen Grundlagen.
10 Teilnehmende aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya
Der Bezirk Waidhofen an der Thaya war heuer mit zehn engagierten Mitgliedern vertreten, die sich seit Mitte JĂ€nner auf diesen Bewerb vorbereiteten:
- Andrea Bartl (FF Windigsteig)
- Sahra Bartl (FF Windigsteig)
- Marion Bartl (FF Thaya)
- Katrin Bauer (FF Kainraths)
- Jakob Jöch (FF Kainraths)
- Thomas Mödlagl (FF Kainraths)
- Manuel Stangl (FF Pfaffenschlag)
- Dominik Stark (FF Pfaffenschlag)
- Marie-Louise Steiner (FF Eibenstein)
- Michael Zotter (FF Eibenstein)
Alle zeigten beeindruckende Leistungen â Zotter stand am Podest:
Michael Zotter erreichte in seinem Durchgang den hervorragenden 3. Platz! Mit 298 (von möglichen 300) Punkten und 31 Zeitgutpunkten erreichte er im Gesamtergebnis Platz 17. Mit nur 2 Zeitgutpunkten weniger platzierte sich Katrin Bauer im Gesamtergebnis auf Platz 19.
WĂŒrdigung der Leistungen
Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Martin Boyer zeigte sich beeindruckt vom hohen Ausbildungsstand:
âDie sehr guten Ergebnisse zeigen, wie intensiv ihr euch auf den Bewerb vorbereitet habt. Das erworbene Wissen und die FĂ€higkeiten sind eine wichtige Grundlage fĂŒr eine reibungslose Kommunikation im Einsatz. Nutzt dieses Können in euren Feuerwehren und gebt eure Erfahrungen auch an eure Kameradinnen und Kameraden weiter.
Bewerterteam bekam VerstÀrkung
Erstmals als Bewerter beim FULA tĂ€tig war Markus Bartl von der FF Thaya. Er wurde zu Jahresbeginn in den Bewerterstab aufgenommen. Dieses Jahr waren weiters Dietmar Zwerina (FF Waldreichs), JĂŒrgen Jungwirth (FF Illmau), Susanne Steinböck (FF Brunn), Jasmin Dangl (FF Gastern) und Thomas Hofbauer (FF Eschenau) als Bewerter eingesetzt.
Mit dem FULA wurde gleichzeitig die Bewerbssaison 2026 in Niederösterreich eröffnet, an der wieder zahlreiche Feuerwehren aus dem In- und Ausland teilnahmen.




Quelle: BFK Waidhofen a.d.Thaya, Stefan Mayer



