FF Brunn am Gebirge: Fahrzeuglenker verletzt

Schwerer Verkehrsunfall auf der A21-Rampe Richtung SCS

Aus bisher unbekannter Ursache verlor der Lenker eines ukrainischen Klein-LKW in den Morgenstunden des 18.05.2019 auf der A21 Rampe Richtung Shopping City Süd die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr an einem Fahrbahnteiler auf die Leitschienen auf, touchierte einen Lichtmasten und kam anschließend auf der gegenüberliegenden Straßenseite in der Leitplanke zu stehen. Da er nicht angegurtet war wurde der Lenker durch die Wucht des Aufpralles aus seinem Fahrzeug geschleudert und kam auf einer Autobahnbetriebsausfahrt zu liegen.

Die Feuerwehr Brunn am Gebirge wurde um 06:21 Uhr zur Fahrzeugbergung alarmiert. Bereits kurze Zeit später trafen zwei voll besetzte Fahrzeuge an der Unfallstelle ein, wo der Lenker von den Einsatzkräften des Roten Kreuzes bereits notärztlich versorgt wurde, sowie die Unfallaufnahme durch die Exekutive in vollem Gange war. Nach Absprache mit dem ebenfalls anwesenden Trafficmanager der ASFINAG war zuerst der schwer beschädigte Kandelaber zu entfernen. Daher sicherte die Besatzung des schweren Rüstfahrzeuges den Leuchter mittels Rundschlinge und Ladekran ab, während der Mast oberhalb des Sicherungskastens mit einem motorbetriebenen Trennschleifer abgeschnitten wurde.

Im Anschluss galt es den schwer beschädigten Lieferwagen zu bergen. Dazu musste die Hecktüre des Fahrzeuges mittels Akku-Spreizer sowie Akku-Schere geöffnet werden um das Ladegut in einen ebenfalls anwesenden weiteren Kleintransporter umladen zu können. Erst danach konnte das Fahrzeug auf die Abschleppbrille der schweren Rüstfahrzeuges gehoben und ein Transportroller an der Hinterachse des Fahrzeuges angebracht werden. Da die Fahrbahnreinigung durch Mitarbeiter des Autobahnbetreibers sowie einer Fachfirma übernommen wurde, konnten die Feuerwehreinsatzkräfte den Einsatz beenden und das Unfallfahrzeug von der Autobahn verbringen.

An dieser Stelle möchte sich die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge bei allen eingesetzten Kräften des Roten Kreuzes, der Exekutive sowie der ASFINAG für die gewohnt gute Zusammenarbeit bedanken.

Quelle: FF Brunn am Gebirge, SB Marco Oesze

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