BFV Liezen: Tödliche Kollision auf Autobahnzubringer

Am Samstagabend des 16. Feber 2008 ereignet sich am Autobahnzubringer bei Liezen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei PKW kollidieren. Ein Lenker wird dabei massiv in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Um 17:58 Uhr alarmiert die Bezirksfeuerwehrzentrale "Florian Liezen" die Stadtfeuerwehr Liezen per Stillem Alarm, unmittelbar danach rücken LF-B und TLFA zur Unfallstelle ab.

Während die Besatzung des LF-B beim ersten PKW ihre Arbeiten aufnimmt, fährt das TLF zum etwa 50 Meter entfernten PKW mit der eingeklemmten Person zu. Bereits während den Bergearbeiten mit hydraulischem Rettungsgerät (Schere, Stempel und Spreitzer kommen zum Einsatz) wird der Patient vom Notarztteam aus Rottenmann erstversorgt.

Die Einsatzkräfte befreien den Schwerverletzten, indem sie sowohl die Türen, als auch die gesamte B-Säule der Fahrerseite entfernen. Der Polytrauma-Patient wird sofort intubiert und in künstlichen Tiefschlaf versetzt, alle lebensrettenden Sofortmaßnahmen scheinen aber nichts zu helfen, der 48-jährige Mann aus Lassing verstirbt später nach der Einlieferung ins Krankenhaus Rottenmann. Zwei weitere Insassen werden ebenfalls ins LKH Rottenmann eingeliefert, einer der beiden Liezener mit schweren, der andere mit leichten Verletzungen.

Die Kräfte der FF Liezen binden noch ausgeflossene Betriebsmittel und unterstützen die Bergearbeiten der Fahrzeuge. Nach Herstellen der Abmarschbereitschaft rücken die 18 Mann mit ihren Fahrzeugen nach anderthalb Stunden wieder ins Rüsthaus ein.

Im Einsatz:

FF Liezen Stadt mit LF-B, TLFA 4000 (Einsatzleiter: OBI Michael Rieger)
BFV Liezen mit Bez.ÖA-Beauftragten
RK Rottenmann und Stainach mit 1 NEF und 3 RTW (2 Notärte und 7 Sanitäter)
Polizei Liezen und Autobahnpolizei Trieben
Autobahnmeisterei

Quelle: BFV Liezen