Um 13.55 Uhr kam es am 12.12.2025 fĂŒr die TunneleinsatzkrĂ€fte des Bereichsfeuerwehrverbandes Deutschlandsberg zur Alarmierung zum Einsatz im Koralmtunnel. Eine Staubwolke aus einem der Tunnelportale sorgte laut ĂBB fĂŒr den Einsatz.
Wie vorgesehen sammelten sich die EinsatzkrĂ€fte aus dem Bereichsfeuerwehrverband Deutschlandsberg nach der Alarmierung am Bahnhof Weststeiermark, hier wurde auch die gemeinsame Einsatzleitung von ĂBB, Feuerwehr und Rettungsdienst eingerichtet. Nachdem der Service Jet der ĂBB (Rettungszug) am Bahnhof eingetroffen war, wurde dieser mit AtemschutzgerĂ€tetrĂ€gern besetzt. Zug befand sich zum Zeitpunkt der Meldung keiner im Tunnel, eine PersonengefĂ€hrdung konnte somit von Anfang an ausgeschlossen werden. Parallel dazu ging auch der zweite Rettungszug auf KĂ€rntner Seite vor dem Tunnelportal mit den dortigen Feuerwehren in Stellung, um im Notfall eingreifen zu können.
Preis: € 54,95 Schild Feuerwehrzufahrt FlĂ€che fĂŒr die Feuerwehr freihalten Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Der Rettungszug fuhr vom Ostportal aus um 15.11 Uhr in die nicht betroffene Röhre des Tunnels ein und die EinsatzkrĂ€fte begannen mit der Erkundung und Suche nach der Ursache. Nachdem bei der ersten Fahrt nichts entdeckt werden konnte, wurde in die inzwischen kaum mehr betroffene Röhre selbst eingefahren. Techniker der ĂBB waren diesmal mit im Zug, FeuerwehrkrĂ€fte blieben zur Absicherung ebenfalls dabei. Bei dieser zweiten Erkundung konnte schlieĂlich die Ursache ausgemacht werden. Ab ca. 17.30 Uhr rĂŒckten bereits die ersten FeuerwehrkrĂ€fte wieder ein, bevor der Rettungszug den Tunnel wieder verlassen konnte und um 18.09 Uhr am Bahnhof Weststeiermark eintraf.
Letztlich war kein Eingreifen seitens der Feuerwehr erforderlich und kann dies als gelungene Probe gesehen werden, die zeigte, dass die AblÀufe im Fall des Falles funktionieren.
Insgesamt standen 103 Feuerwehrleute mit 32 Fahrzeugen im Einsatz sowie zahlreiche SanitĂ€ter und Ărzte von Rotem und GrĂŒnem Kreuz und die EinsatzkrĂ€fte der ĂBB.






Quelle: BFV Deutschlandsberg, HBI Dipl.-Ing. (FH) Hans JĂŒrgen Ferlitsch



