FF Bad Goisern: Feuerwehrfahrzeug für die Ukraine Feuerwehrfahrzeug für die Ukraine │ © FF Bad Goisern

FF Bad Goisern: Feuerwehrfahrzeug für die Ukraine

Ein ehemaliges Tanklöschfahrzeug der Betriebsfeuerwehr Steeg machte sich kürzlich als Hilfsprojekt auf den Weg in die Ukraine:

Dort wurde es in einem Bergdorf stationiert, um den Menschen künftig Schutz und Hilfe in Notlagen bieten zu können. Denn bislang musste mit einem 60 Jahre alten Feuerwehrauto mit kleinem Wassertank und Handpumpe(!) das Auslangen gefunden werden – in einem großen Einsatzgebiet mit sehr langen Anfahrtswegen.

Die Verstärkung durch das gespendete Tanklöschfahrzeug mit nunmehr 2000 Liter Löschwasser und motorisierter Löschpumpe bedeutet somit einen regelrechten „Quantensprung“ für die dortigen Einsatzaufgaben.

Möglich gemacht wurde dieses Hilfsprojekt durch das Zusammenspiel vieler engagierter Menschen und Organisationen. Denn das ausgemusterte Tanklöschfahrzeug konnte von der Betriebsfeuerwehr Resonac Graphite Austria GmbH zu einem sehr entgegenkommenden Preis erworben werden.

Günter Rainer, Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Goisern, investierte mit weiteren Helfern dann viele Stunden, um das Fahrzeug umfänglich zu warten, zu reinigen und vor allem mit viel Feuerwehrausrüstung auszustatten. Nach einem eigenen Spendenaufruf konnte das Tanklöschfahrzeug zusätzlich mit viel Ausrüstung wie Schläuchen, Strahlrohren, Atemschutzgeräten und –masken, Scheinwerfern und Stromkabeln, Belüftungsgeräten, aber auch mit Schutz- und Einsatzbekleidung sowie Feuerwehrhelmen ausgestattet werden. Hierbei zeigten sich weitere Feuerwehren sehr hilfsbereit und spendeten Ausrüstungen.

Beigestellt wurden diese von den Freiwilligen Feuerwehren St. Lorenzen, Altmünster, Lauffen, Rindbach, Bad Goisern, Ardning und Bärndorf sowie den Betriebsfeuerwehren Steeg, Rohrdorfer Zement und AHT Rottenmann. Für Viktoria Machanets, Obfrau des Vereins UHU (Unterstützung Hilfe Ukraine) aus Ebensee, war dies ein wahres „Herzensprojekt“, wenngleich sie schon zig weitere Hilfstransporte seit Kriegsbeginn organisiert hatte.

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Finanziert wurde dieses Hilfsprojekt von der „ERSTE Stiftung“ auf Initiative von Norbert Rahsl.
In der Ukraine selbst wurde das Tanklöschfahrzeug mit großer Freude empfangen und die Feuerwehrleute haben sich mit der neuen Technik vertraut gemacht.

Doch selbst nach dieser Fahrzeugübergabe geht die Ukraine-Hilfe bei der FF Bad Goisern weiter: Als dauerhafte Sammelstelle für ausgeschiedene, noch funktionstüchtige Einsatzgeräte und Feuerwehr-Schutzbekleidung werden diese dort weiterhin dankbar entgegengenommen. Der Kontakt für Ausrüstungsspenden: E-ABI Günter Rainer, guenter.rainer@eduhi.at oder 0664/3553037.

Quelle: FF Bad Goisern, HBM d.F. Andreas Hippesroither

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