Brandplatz

90 Jahre Justizpalastbrand

Politische Unruhen führten für die Berufsfeuerwehr Wien zu einem gefährlichen Einsatz

„Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Republikanischen Schutzbundes und der Frontkämpfervereinigung im burgenländischen Ort Schattendorf am 30. Jänner 1927 wurden zwei unschuldige Menschen getötet. Die Täter wurden freigesprochen. Im Zuge einer gewaltsamen Demonstration gegen dieses Urteil wurde der Justizpalast in Brand gesetzt. Die Polizei erhielt Schießbefehl, und 89 Personen kamen ums Leben. Die Ereignisse dieser Zeit, die schließlich im Bürgerkrieg des Jahres 1934 mündeten, sollen für alle Zeiten Mahnung sein.“ Dieser Text auf einer Gedenktafel im Justizpalast beschreibt die explosive Stimmung in Wien vor 90 Jahren und die Folgen. Bei den Löscharbeiten wurden auch 33 Feuerwehrleute zum Teil schwer verletzt. …weiterlesen

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