BFV Liezen: Katastrophengebiete - Feuerwehren kämpften in der Nacht

Seit gestern Abend standen nach einem Starkregenereignis erneut 28 Feuerwehren mit 350 Mann im Unwettereinsatz

Bereits seit Nachmittag war ein Rückhaltebecken am Gröbminger Hausberg "Kammspitze" gebrochen, weshalb der in Folge über die Ufer getretene Hofmanningbach Überflutungen in Gröbming verursachte, die Feuerwehren pumpten zahlreiche Keller aus.

20:47 Uhr - Notruf über von Muren eingeschlossenen PKW auf Sölkpasshöhe, die alarmierten Feuerwehren konnten allerdings nicht zum Einsatzort vordringen, weil die Straße teilweise komplett weggerissen wurde. Die Personen (inkl. der Bewohner in den Almgebieten) sollen heute Vormittag per Hubschrauber gerettet werden.

In der Sölk trat der Bach über die Ufer und überflutete weite Teile v.a. im Ortsteil Fleiß, ebenso wurde der Ortskern in Öblarn durch eine Verklausung im Ortsgebiet überflutet - zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden (Öblarn), Bewohner evakuiert werden (Fleiß).

In Donnersbachwald waren 16 Feuerwehren mit über 100 Mann im Einsatz, nachdem es das Ortsgebiet noch weitläufiger als in der Nacht zuvor überschwemmt hatte.

Zur Zeit sind Lageerkundungen und bereits wieder Aufräumarbeiten im Gange.

Quelle: BVF Liezen, OBI d.V. Christoph Schlüßlmayr