Für den Fall der Fälle: Feuerwehrübung im APG Umspannwerk Zaya

Rund 50 Feuerwehrmänner proben den Ernstfall inklusive Löschung und der Rettung einer fiktiv verunglückten Person aus dem Umspannwerk Zaya.

(Wien/Neusiedl an der Zaya/OTS) - „Wer auf den Krisenfall vorbereitet sein will, muss die Gegebenheiten kennen, um möglichst rasch reagieren und helfen zu können,“ sagt Paul Zachoval, APG Betriebskoordinator Ost. Deswegen hat die Feuerwehr Neusiedl - St. Ulrich, Hauskirchen, Dobermannsdorf, Palterndorf und Prinzendorf Mitte Mai den Ernstfall im neuen Umspannwerk Zaya im Weinviertel geübt. Nach der gelungenen Rettung unter Atemschutz einer im Keller verunfallten, fiktiven Person, übten die rund 50 Feuerwehrleute eine Löschaktion im gerade im Bau befindlichen Umspannwerk, dass in den Sommermonaten in Betrieb genommen wird und für die Integration der Windkraft sowie das Gelingen der sicheren Transformation hin zu einem nachhaltigen Energiesystem essentiell ist.

Umspannwerk zentral für Integration Erneuerbarer Energien

„Die bevorstehende Fertigstellung des Umspannwerks ist ein Meilenstein für die Transformation der Energiewende. Damit werden wir zukünftig in der Lage sein so viel Windenergie von hier in das Stromnetz zu integrieren wie acht Donaukraftwerke produzieren. Das Umspannwerk ist ein wichtiger Baustein für die sichere Stromversorgung und die Elektrifizierung von Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft in Niederösterreich und gesamt Österreich“, konstatiert Christoph Schuh, APG-Unternehmenssprecher.

Nach Feuerwehrübung erfolgte Test der automatischen Löschanlage

Nach dem fiktiven Feuerwehreinsatz folgte die Löschung eines Trafos der mit einer automatischen Löschanlage ausgestattet ist. „Rund um den Trafo, der dafür zuständig ist den Strom von 110-kV auf 380-kV umzuspannen um ihn europaweit verteilen zu können, sind Wasserdüsen angebracht die mit extrem hohem Druck den Trafo im wahrsten Sinne des Wortes kalt abduschen“, erklärt Zachoval.

Über Austrian Power Grid (APG)

Austrian Power Grid (APG) ist Österreichs unabhängiger Stromnetzbetreiber, der das überregionale Stromtransportnetz steuert und verantwortet. Die Infrastruktur der APG sichert die Stromversorgung Österreichs und ist somit die Lebensader Österreichs, der Bevölkerung und seiner Unternehmen. Das APG-Netz erstreckt sich auf einer Trassenlänge von etwa 3.400 km, welches das Unternehmen mit einem Team von rund 700 Spezialistinnen und Spezialisten betreibt, instand hält und laufend den steigenden Anforderungen seitens Wirtschaft und Gesellschaft anpasst. Die Kapazitäten des Stromnetzes der APG und die Anwendung von State-of-the-Art-Technologien sind die Voraussetzung für eine nachhaltige sichere Stromversorgung Österreichs, die Erreichung der Klima- und Energieziele sowie für die zunehmende Elektrifizierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie. Mit unseren digitalen Plattformen machen wir deren Flexibilitäten für das Strommanagement nutzbar. Mitarbeiter:Innen entwickeln die geeigneten Marktprodukte, beherrschen die Physik und garantieren die sichere und effiziente Stromversorgung für Österreich. Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 370 Millionen Euro für den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur 2022 gibt APG der heimischen Wirtschaft einen kräftigen Impuls. Insgesamt wird APG bis 2032 rund 3,5 Milliarden Euro in den Netzaus- und Umbau investieren. Das sind rund 19 Prozent der insgesamt 18 Milliarden Euro, die die E-Wirtschaft in den kommenden zehn Jahren in die Netzinfrastruktur investieren wird. Beim Sustainable Brand Rating 2021 wird APG bereits zum zweiten Mal in Folge in der Kategorie Versorgungs-Infrastruktur auf Platz eins gewählt.

Quelle: APA-OTS

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