BVF LiezenBezirks-Wasserdienst-Übung - Lebende Person treibt in der Enns

BFV Liezen: Bezirks-Wasserdienst-Übung

Lebende Person treibt in der Enns…

…so das Alarmstichwort für die groß angelegte Bezirkswasserdienstübung der Feuerwehren im Bezirk Liezen. Im Bereich von Aich-Assach wurde eine treibende Person in der Enns gesichtet. Unverzüglich wurde die Feuerwehr Aich alarmiert, welche mit den beiden Zillen in den Einsatz ging.

Laut Alarmplan wurden die Feuerwehr-Wasserdienststützpunkte des Bezirkes Liezen alarmiert, sodass die Boote Niederöblarn, Rottenmann und Gössl flussaufwärts mit der Suche beauftragt wurden. Die Taucher der FF Altaussee begannen flussabwärts, den teilweise schwer einsehbaren Uferbereich sowie etwaige Spulen, genau zu kontrollieren. Dabei wurden sie von den beiden Zillen unterstützt.

Nach cirka 2 Stunden konnte die vermisste, verletzte sowie stark unterkühlte Person gefunden werden, wurde vor Ort erstversorgt und dann mit dem Feuerwehrrettungsboot Niederöblarn zu einem Übergabepunkt gebracht und dort dem Roten Kreuz übergeben.

Nach der Versorgung der Gerätschaft an der Slipstelle in Niederöblarn dankte, bei der abschließenden Übungsbesprechung, der Bezirkswasserdienstbeauftragte Wolfgang Gasperl den Feuerwehren Aich und Niederöblarn für die Ausarbeitung und Vorbereitung der Übung sowie bei allen eingesetzten Kräften für die geleistete Arbeit. Es freute ihn sichtlich, dass Bereichskommandant BR Reinhold Binder, der Referatsleiter der Baubezirksleitung Walter Kanduth, sowie die beiden Abschnittsbrandinspektoren Gerd Bartl und Werner Fischer an der Übung teilnahmen.

Als Resümee zog man den Schluss, dass die Wasserdienststützpunkte der Feuerwehren im Bezirk Liezen sowohl in technischer, fachlicher aber auch personeller Hinsicht gut aufgestellt sind. Einzig bei infrastrukturellen Einrichtungen, wie Slipstellen und Alarmplan, gehört noch etwas nachgebessert.

Als Abschluss versorgten die veranstaltenden Feuerwehren die Einsatzkräfte noch mit einem guten Mittagessen.

Quelle: BVF Liezen, HBI d.V. Christoph Schlüßlmayr