BFVDL: Gemeindeübung der Schwanberger Feuerwehren

Brand im Schloss Hollenegg

Dies war die Übungsannahme für die Feuerwehren der Gemeinde Schwanberg am 21. April. Mehrere Menschen mussten gerettet werden, Atemschutztrupps kamen zum Einsatz und Zubringleitungen mit einer Gesamtlänge von 1,5 km wurden aufgebaut.

Am Freitag, den 21. April heulten bei den Schwanberger Feuerwehren pünktlich um 17:00 Uhr die Sirenen. Einrücken zur Übung. Annahme war ein Brand im Schloss Hollenegg mit mehreren vermissten Personen. Nach und nach rückten die Feuerwehren zum Übungsort aus. Bereits vor Ort befand sich das Einsatzleitfahrzeug (ELF) der Freiwilligen Feuerwehr Wildbach.

Die Feuerwehr Hollenegg begab sich unter schweren Atemschutz in das Innere des Schlosses und machte sich auf die Suche nach den vermissten Personen. Die FF Schwanberg erhielt den Auftrag die Menschenrettung von der Galerie per Höhenrettung, sowie des Schutzes des Schlosses von der Rückseite durchzuführen. Die ebenso zur Übung alarmierte Feuerwehr Deutschlandsberg, welche mit der DLK nach Hollenegg gekommen war, unterstütze diese Tätigkeit.

Von den Feuerwehren wurden bei dieser Übung insgesamt 7 Personen gerettet und zum SAN-Platz gebracht.

Die nachkommenden Wehren aus Trag, Grünberg-Aichegg und Rettenbach hatten den Auftrag eine Löschleitung von einem Teich herzustellen. Dies gestaltete sich schwieriger als gedacht, da man doch eine große Wegstrecke zu bewältigen hatte. Diese Aufgabe war ebenso für die FF Garanas und die nachkommende Feuerwehr aus Glashütten zu bewältigen. Eine zweite Zubringleitung musste hergestellt um das TLF Schwanberg mit Wasser zu versorgen.

Nachdem alle Aufgaben unter den Augen der Übungsbeobachter zur vollen Zufriedenheit abgearbeitet werden konnten hieß es Brand aus. Die Wehren begannen die Geräte zu versorgen und bereiteten sich auf die Übungsbesprechung vor.

Unter den Übungsbeobachtern konnte der zuständige Abschnittskommandant ABI Josef Gaich den Bürgermeister der Marktgemeinde Schwanberg, Mag. Karl-Heinz Schuster, den Vizebürgermeister Ing. Karl Koch, sowie Vizebürgermeister Harald Reiterer begrüßen.

Seitens des Bereichsfeuerwehrverbandes Deutschlandsberg beobachtete BR Fritz Reinprecht das Geschehen in Hollenegg.

Ebenso machte sich der Eigentümer des Schlosses, Seine Durchlaucht Dipl. Ing. Alfred Prinz von und zu Liechtenstein, ein Bild über die Arbeit der Feuerwehren.

In den Dankesworten sprach Bürgermeister Schuster seinen Dank an die Feuerwehren aus, welche zahlreich erschienen sind, obwohl man in der Nacht zuvor doch bei der Brandwache im Raum Aichegg in den Weingärten vor Ort war. Ebenso wurde unisono von den Übungsbeobachtern betont wie wichtig es sei, derart große Objekte innerhalb der Gemeinde zu beüben, sollte es zu einem wirklichen Ernstfall kommen. Der Eigentümer, Prinz Alfred Liechtenstein dankte den Feuerwehren für die Durchführung der Übung.

Im Anschluss lud die FF Hollenegg noch alle Teilnehmer der Übung auf ein Gulasch und Getränke ein.

Gesamt standen 11 Feuerwehren, 18 Fahrzeuge und 91 Kameradinnen und Kameraden im Übungseinsatz.

Quelle: BFVDL A1, LM d.V. Hannes Mörth / Pressebeauftragter Abschnitt 1