Abschnittsatemschutz- und Sanitätsübung

Am 13. Juli 2013 fand eine großangelegte Abschnittsübung des Abschnittes 4 (Bereich Graz Umgebung) in Hausmannstätten statt. An der Abschnittsübung für Atemschutz und Sanität im Abschnitt 4 Graz Umgebung in Hausmannstätten nahmen die Feuerwehren Hausmannstätten, Grambach, Gössendorf, Fernitz, Vasoldsberg, Gnanig, Mellach und Raaba daran teil.

Weiters vor Ort waren die FF Steinberg-Rohrbach mit der mobilen Flaschenfüllanlage, der zuständige Abschnittskommandant Johann Masser und der Atemschutzabschnittsbeauftragte Johann Felber vom Abschnitt 3 als Übungsbeobachter.

Gesamt waren 15 Feuerwehrfahrzeuge mit 86 Mann und ein Rotkreuz-Wagen mit Besatzung dabei. Es gingen 14 Atemschutzträgertrupps in den Übungseinsatz.

Das Ziel der Übung war Menschenrettung mittels Atemschutzträger aus einem verrauchten Gebäude und die Versorgung der verletzten Personen durch Feuerwehrsanitäter. Als Übungsobjekte wurden die Sporthalle Hausmannstätten von der Gemeinde Hausmannstätten zur Verfügung gestellt, sowie der Festsaal der Hauptschule Hausmannstätten. Beginn der Übung war um 15:00 Uhr.

Die Vorbereitungsarbeiten begannen um 10:00 Uhr. Die Feuerwehren vom Abschnitt 4 unterstützten sich bei den Vorbereitungsarbeiten (Aufbau des Sanitätsplatzes im Festsaal HS und Aufstellen von Hindernissen, sowie Aufstellen der Nebelmaschinen in der Sporthalle). Es wurde auch ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet.

Ab 11:00 Uhr wurde das Vernebeln der Sporthalle gestartet. Um ca. 13:00 Uhr war ein Team vom Roten Kreuz vor Ort und schminkte 20 Feuerwehrleute als Verletzte. Um 15:00 Uhr trafen die Wehren des Abschnittes ein. Es wurde zu diesem Zeitpunkt festgestellt, dass das Vernebeln der Sporthalle aufgrund ihrer Größe nicht so einfach war. Insgesamt wurden ca. 38 Liter Nebelfluid verbraucht. Die Temperatur war sehr sommerlich und verlangte von der körperlichen Seite her sehr viel ab. Die FF Hausmannstätten stellte in ausreichender Menge Getränke zur Verfügung.

Das Ziel der Übung wurde erreicht. Alle Verletzten wurden so schonend wie möglich gerettet und den Sanitätern übergeben. Um ca. 17:30 Uhr war Übungsende.

Der verantwortliche Abschnittsbeauftragte für Atemschutz, OLM Johannes Lafer, konnte nach Übungsende folgendes Ergebnis festhalten:

  1. Das Ziel der Übung wurde erreicht.
  2. Die Zusammenarbeit im Abschnitt war hervorragend, ein Vorzeigemodell.
  3. Atemschutz und Sanitätswesen sollten zusammen beübt werden.

Bemerkenswert ist auch, dass trotz der hohen Temperaturen, der Urlaubszeit und zwei Veranstaltungen im Abschnitt eine hohe Anzahl an FeuerwehrkameradInnen an dieser Übung teilgenommen haben.

Bericht: OLM Johannes Lafer, Atemschutzbeauftragter Abschnitt 4 BFV Graz-Umgebung

Eingesendet von FF Fernitz

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