Großübung in Nebelberg

Ein Waldbrand unmittelbar neben dem Anwesen Weidinger in Heinrichsberg war die Annahme bei der Großübung in der Gemeinde Nebelberg, welche bei Dunkelheit durchgeführt wurde. Neben der Feuerwehr Nebelberg beteiligten sich die Feuerwehren Kollerschlag, Mistlberg und Hinterschiffl.

Es galt das auf einer Anhöhe, unmittelbar neben dem Wald liegende Anwesen vor den Flammen zu schützen und gleichzeitig den brennenden Wald zu löschen. Aufgrund der sehr großen Entfernung der Wasserentnahmestellen und des steilen Gländes gestalteten sich die Löscharbeiten als sehr schwierig. Es wurden zwei Schlauchleitungen mit jeweils zwei Tragkraftspritzen für die Wasserzufuhr benötigt. Trotzdem konnte innerhalb kürzester Zeit die Schlauchleitung gelegt und mit den Löscharbeiten begonnen werden.´

Als weitere Übungsaufgabe galt es, Personen aus einem völlig verrauchtem Raum, welcher nur durch eine Deckenöffnung zugänglich war, zu retten. Hiebei waren die Atemschutztrupps besonders gefordert, da die Bergung nur mit einem Seil durchgeführt werden konnte. Aber auch hier konnten die gefährdeten Personen innerhalb kürzester Zeit in Sicherheit gebracht werden.

Der Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Nebelberg HBI Josef Pfeil war mit dem Übungsablauf sehr zufrieden und bedankte sich bei den teilnehmenden Feuerwehren. Im Anschluss der Übung lud Bürgermeister Josef Märzinger zu einem kleinen Imbiss beim Gasthof Jagawirt ein.

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