BFV Leoben: Kohlenmonoxid-Unfall in einer Wohnung

Am späten Vormittag des 11. Jänner 2024 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Leoben-Stadt und Leoben-Göss zu einem vermuteten Unfall in einer versperrten Wohnung im Stadtteil Donawitz alarmiert. Nach Öffnung der Wohnungstüre durch die Einsatzkräfte schlug der CO-Melder eines Feuerwehrmannes aus, da in der betreffenden Wohnung eine sehr hohe Kohlenmonoxid-Konzentration herrschte.

In der Wohnung befanden sich drei Personen, die auf Grund der CO-Vergiftung schon stark beeinträchtigt waren. Von den Feuerwehren wurde umgehend eine Druckbelüftung aufgebaut und die Gasversorgung abgedreht. Von den eingetroffenen Kräften des ÖRK wurden der Rettungshubschrauber, Notarzt und weitere Rettungswagen nachalarmiert. Zwei Personen wurden umgehend aus der Wohnung getragen, eine Person noch in der Wohnung versorgt.

Sämtliche Wohnabschnitte wurden von den Feuerwehrkräften unter Atemschutz mit dem CO-Warner kontrolliert. Ein Rauchfangkehrer sowie die Gaswerke Leoben wurden durch die Feuerwehrkräfte nachalarmiert. Eine Person wurde vom Rettungshubschrauber abtransportiert, zwei Personen wurden vom ÖRK in ein Krankenhaus verbracht.

Nach 3 ½ Stunden konnten die Feuerwehren wieder in ihre Rüsthäuser einrücken. Die Ursache für den CO-Unfall ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Eingesetzt:

FF Leoben-Stadt, FF Leoben-Göss mit 2 Fahrzeugen und 8 Mann
Rettungshubschrauber C17
1 Notarztwagen
3 Rettungswagen
Polizei
Gaswerke
Rauchfangkehrer

Quelle: BFV Leoben, BM d.V. Demmerer

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