BF Wien: Taucheinsatz an der neuen Donau

Ein Mann versank nach einem Sprung von einer Badeplattform in der Neuen Donau. Die Feuerwehr-Einsatztaucher trafen kurz nach der Alarmierung ein und fanden die untergegangene Person innerhalb kürzester Zeit. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen blieben leider erfolglos.

Ein Passant sah den Mann in der Nähe der Badeplattform untergehen und nicht wieder auftauchen. Die Feuerwehr-Einsatztaucher waren wenige Minuten nach der Alarmierung zur Stelle und fanden die leblose Person nach innerhalb nur einer Minute. Der Mann wurde auf die Badeplattform gehoben und von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch betreut. Die Notärztin konnte leider nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Unfallursache ist Gegenstand von Ermittlungen.

Wenn eine Person untergeht oder nicht mehr auftaucht, zählt jede Sekunde! Deshalb: sofort den Feuerwehr-Notruf 122 wählen und erst dann mit der selbstständigen Suche beginnen. Dabei aber immer auf die eigene Sicherheit achten. Die Taucher der Berufsfeuerwehr Wien sind binnen weniger Minuten am Einsatzort und haben dann die Chance, untergegangene Personen noch in einem überlebensfähigen Zustand zu finden.

In Zusammenarbeit mit dem Wiener Rettungshubschrauber können Wiener FeuerwehrEinsatztaucher auch binnen weniger Minuten an allen Gewässern im Einzugsbereich des Hubschraubers in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland als Ergänzung zu den Feuerwehrtauchern der Bundesländer eingeflogen werden.

Was tun, wenn eine Person droht zu ertrinken:

  • Geht eine Person unter und taucht nach spätestens einer Minute nicht wieder auf sofort den Feuerwehr-Notruf 122 wählen
  • Möglichst genaue Ortsangabe, wo die Person zuletzt gesehen wurde
  • Einsatzkräfte einweisen oder jemanden damit beauftragen
  • Wird eine Person vor dem Eintreffen der Hilfskräfte geborgen, sofort mit Herzdruckmassage beginnen: 100-mal pro Minute mit beiden Händen fest auf den Brustkorb drücken. Wenn vorhanden, einen Defibrillator einsetzen, nachdem die verunfallte Person abgetrocknet wurde.

Selbstständige Rettungsversuche sollten nur von Personen durchgeführt werden, die eine entsprechende Ausbildung haben bzw. sehr gute Schwimmer sind. Auf alle Fälle auf den Eigenschutz achten!

Ausgerückt: 21:10 Uhr, Einsatz beendet: 22:00 Uhr
Anzahl der Einsatzkräfte: 34, Einsatzfahrzeuge: 7

Quelle: Stadt Wien - Feuerwehr und Katastrophenschutz
www.feuerwehr.wien.at